Wegen Hitze und Stürmen: Zürich braucht externes Reinigungspersonal

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Zürich,

Stadt Zürich kommt mit ihren eigenen Reinigungskräften nicht aus

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Eine Putzfrau bei der Arbeit (Symbolbild). - Keystone

Die Stadt Zürich kommt mit ihren eigenen Reinigungskräften kaum mehr über die Runden. Der Stadtrat hat deshalb 6,9 Millionen Franken gebundene Ausgaben bewilligt, mit denen Aufträge an externe Reinigungsfirmen vergeben werden können. Grund für diesen Schritt sind vor allem zunehmende Wetter-Ereignisse.

Der Arbeitsanfall für die Stadtreinigung sei stark saisonal geprägt, schreibt der Stadtrat in einer Mitteilung vom Mittwoch. Im Winter fallen wegen der Schneeräumung und dem Salzen viele Überstunden an, die eigentlich später im Jahr kompensiert werden sollten.

Mittlerweile ist dies wegen der Wetter-Ereignisse im Sommer aber fast nicht mehr möglich. In Hitzeperioden, nach Stürmen, Überschwemmungen und ähnlichen unvorhersehbaren Ereignissen würden erneut Belastungsspitzen auftreten.

Diese könnten - wenn das reguläre Personal seine Überstunden abbauen will - kaum mehr aufgefangen werden. Deshalb sei die Stadtreinigung auf Personal von externen Firmen angewiesen. Die knapp 7 Millionen Franken, die der Stadtrat bewilligt hat, sollen bis 2022 reichen.

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