Gewerkschaftsbund Graubünden gegen Rahmenabkommen mit der EU

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Chur,

Aufgrund mangelnden Lohnschutzes der Arbeitnehmerschaft in der Schweiz hat sich der Gewerkschaftsbund Graubünden gegen das Rahmenabkommen zwischen der Schweiz und der EU ausgesprochen.

Die Ombudsstelle verzeichnet einen Anstieg von 22 Prozent.
Die Ombudsstelle verzeichnet einen Anstieg von 22 Prozent. (Symbolbild) - Der Bundesrat

Der Gewerkschaftsbund Graubünden hat sich gegen das Rahmenabkommen zwischen der Schweiz und der EU ausgesprochen. Der Grund dafür sei der mangelnde Lohnschutz der Arbeitnehmerschaft in der Schweiz und namentlich in Grenzregionen wie Graubünden.

Der Bundesrat müsse endlich seine Versprechen einhalten und seine Aufgabe wahrnehmen. Es müssten Lösungen präsentiert werden, wie der Lohnschutz gerade auch in Grenzregionen garantiert werden könne, schreibt der Gewerkschaftsbund in einer am Freitag veröffentlichten Resolution.

Es sei deshalb klar, dass das Rahmenabkommen in seiner heutigen Form abgelehnt werden müsse. Um den bilateralen Weg weiter erfolgreich beschreiten zu können, müsse die Landesregierung wieder «Rücksicht auf die Arbeitnehmendenrechte nehmen». Dann sei auch die gewerkschaftliche Unterstützung wieder gewiss. Allenfalls seien Nachverhandlungen zum Abkommen anzustreben.

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