Exoten im Garten – Was tun?

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    Pflanzen halten sich nicht an Gartenzäune. Einige exotische Arten sind verwildert, breiten sich explosionsartig aus und nehmen den einheimischen Pflanzen und Tieren die Lebensgrundlage.

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    Die so genannten «invasiven Neophyten» können zudem Bauten schädigen oder die Gesundheit gefährden. Obwohl sie dekorativ aussehen und beliebt sind, im Garten kann gut auf invasive Neophyten verzichtet werden. Es gibt genügend attraktive Alternativen.

    Neophyten sind Pflanzen, die beabsichtigt oder unbeabsichtigt nach Europa eingebracht wurden. Die meisten dieser Arten verschwinden schnell wieder oder fügen sich problemlos in unsere Pflanzenwelt ein. Einige setzen sich aber hartnäckig durch und müssen mit geeigneten Massnahmen möglichst frühzeitig reguliert werden.

    Tipps und Hinweise

    Pflanzen Sie keine invasiven Neophyten. Verwenden Sie stattdessen einheimische Pflanzenarten, die zudem Lebensraum für eine Vielzahl von Lebewesen bieten.

    Beseitigen Sie vorhandene Problempflanzen rechtzeitig. Massnahmen wie Jäten, Schneiden oder Ausgraben müssen meist wiederholt und eventuell über mehrere Jahre angewendet werden, bis die Bestände vollständig erloschen sind.

    Vermeiden Sie die Ausbreitung über den eigenen Garten hinaus: Problempflanzen nicht absamen lassen, Blütenstände vor der Samenreife abschneiden und kein Pflanzenmaterial aus dem Garten in der freien Natur deponieren.

    Deponieren oder kompostieren Sie keine invasiven Neophyten. Dieses Pflanzenmaterial gehört in den Kehrichtsack (Verbrennung) oder den Grüncontainer (Vergärung).

    -Mitteilung der Gemeinde Bottmingen

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