Nidwalden lagert Opferberatung nach Luzern aus
Der Kanton Nidwalden lagert seine Opferberatung nach Luzern aus. Die beiden Kantone haben eine entsprechende Vereinbarung abgeschlossen.

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Diese machten den Aufbau einer spezifischen Beratungsstelle mit den notwendigen umfassenden Fachkenntnissen nötig, hiess es am Mittwoch in einer Mitteilung der beiden Kantone. Daher habe man sich entschlossen, dass Opfer von Straftaten aus dem Kanton Nidwalden sich ab dem 1. Januar 2019 neu an die Opferberatungsstelle des Kantons Luzern wenden sollen.
Beratungsstellen sind die erste Anlaufstelle, die Opfer von Straftaten individuell beraten, sie über die Hilfsangebote und deren Kostenfolgen sowie über Entschädigungen und Genugtuung informieren und sie bei der Wahrnehmung ihrer Rechte und Pflichten unterstützen.
Vor einem Jahr hatte die Nidwaldner Regierung die Totalrevision des Opferhilfegesetzes in die Vernehmlassung geschickt. Darin war vorgesehen, die Opferberatung neu der Gesundheitsdirektion zu unterstellen. Zudem stand schon damals eine Leistungsvereinbarung mit dem Kanton Luzern im Raum, da dieser aufgrund seiner eigenen Fallzahlen über eine sehr gute Beratungsstelle verfüge.






