Neue Siedlung Hardau I wird «autoarm»
Die Zürcher Siedlung Hardau I - zwischen der Hardstrasse und den vier Hardau-Hochhäusern gelegen - ist in die Jahre gekommen. Sie wird deshalb abgerissen und durch Neubauten ersetzt.

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Die neue Siedlung mit 125 Wohnungen, Gewerbeflächen und einem Kindergarten wird - wie schon andere Siedlungen in der Stadt Zürich - «autoarm» konzipiert. Das heisst in diesem Fall, dass die bisherige zweigeschossige Tiefgarage rückgebaut wird.
Die gemäss Parkplatzverordnung geforderten Pflichtparkplätze werden künftig in der Tiefgarage der angrenzenden Hardau-Hochhäuser bereitgestellt. Diese werde ohnehin zu wenig genutzt, schreibt die Stadt in der Projektpublikation, die am Montag veröffentlicht wurde.
Neue Wohnformen
Realisieren wird die neue Siedlung das Zürcher Architekturbüro Graber Pulver Architekten zusammen mit W+S Landschaftsarchitektur aus Solothurn. Im Jahr 2023 soll ihr Siegerprojekt «Laurel & Hardy» bezugsbereit sein.
Von den 125 Wohnungen, die nun anstelle der alten Siedlung erstellt werden, sind drei Viertel für Familien geplant. Der Rest sind Kleinwohnungen. Gemäss Angaben der Stadt wird es Grundrisse geben, die es ermöglichen, einen Teil der Wohnungen durch einfaches Zusammenlegen zu erweitern. So wolle man der steigenden Nachfrage nach neuen Wohnformen entgegenkommen.
Die bisherige Siedlung Hardau I entstand zwischen 1962 und 1964 und entspricht schon länger nicht mehr heutigen Bedürfnissen. Die 80 Wohnungen sind kleinräumig und haben einen bescheidenen Ausbaustandard.
-Mitteilung der SDA (mis)






