Baustellensituation in der Innenstadt
Drei Wochen nach Beginn der Bauarbeiten hat der Gemeinderat eine Zwischenbilanz gezogen. Die Suche nach Optimierungsmöglichkeiten ist eine Daueraufgabe der zuständigen kantonalen und städtischen Behörden. Für die Begleitung der Baustellensituation in der Innenstadt setzt der Gemeinderat eine Begleitgruppe ein. Er wird in den nächsten Tagen verschiedene Interessengruppen zur Mitarbeit einladen.

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Im Rahmen des Projekts „Verkehrszukunft Thun“ führen der Kanton Bern und die Stadt Thun in den kommenden vier Jahren diverse Bauarbeiten aus. 2018 und 2019 werden gemäss heutiger Planung in je fünfeinhalbmonatigen Bauphasen der Berntorplatz und der Lauitorstutz saniert und ausgebaut. Diverse Massnahmen und Fahrempfehlungen helfen, Stau zu vermeiden (vgl. Medienmitteilung vom 19. März 2018).
Flankierende Massnahmen zur Reduktion der Nachteile
Die Bauarbeiten in der Thuner Innenstadt von April bis September 2018 stellen die Geschäfte vor eine grosse Herausforderung. Der Gemeinderat bedauert diese schwierige, aufgrund der Notwendigkeit der Bauarbeiten leider aber unumgängliche Situation. Er ist bestrebt, die Nachteile dieser Situation mit verschiedenen flankierenden Massnahmen so gut wie möglich zu reduzieren. Damit die Kundschaft die Innenstadt trotz der erschwerten Verkehrsbedingungen beim Einkauf weiterhin berücksichtigt, ermöglichen die Parkhaus Thun AG, die Innenstadtgenossenschaft Thun (IGT) und die Stadt Thun vergünstigtes Parkieren in allen Parkhäusern (vgl. Medienmitteilung vom 6. April 2018). Weiter wird im Rahmen der flankierenden Massnahmen das Netz des Velover-leihs Velospot während der Baustellenphase in Thun um acht Stationen in Steffisburg und Hilterfingen erweitert (vgl. Medienmitteilung vom 16. April 2018). Die Stadt Thun und die Parkhaus Thun AG ermöglichen zudem mit ihrer finanziellen Unterstützung das neue Angebot des Velo-Hauslieferdienstes Collectors.
Optimierung der Situation als Daueraufgabe
Das Prüfen von weiteren Optimierungsmöglichkeiten ist unabhängig von politischen Vorstössen und Petitionen eine Daueraufgabe der beteiligten städtischen und kantonalen Behörden. Erste Schritte sind bereits unmittelbar nach Baubeginn eingeleitet worden.
Dem Gemeinderat ist es ein wichtiges Anliegen, die Thuner Innenstadt und die Geschäfte in dieser Situation zu unterstützen. Dazu braucht es einen auf gegenseitigem Vertrauen basierenden Dialog und eine Kommunikation, welche zum Einkaufen in der Innenstadt einlädt. Denn die Innenstadt bietet mit ihrer Vielfalt ein attraktives Aufenthalts- und Einkaufserlebnis.
-Mitteilung der Stadt Thun






