Das Kunsthaus Zürich präsentiert vom 9. März bis 8. Juli Meisterwerke von 20 Künstlern unter dem Motto «Visionäre Sachlichkeit».
Werke von Vallotton werden in der Ausstellung zu sehen sein.
Werke von Vallotton werden in der Ausstellung zu sehen sein. - Keystone

Unter dem neu geprägten Schlagwort «Visionäre Sachlichkeit» präsentiert das Kunsthaus Zürich vom 9. März bis 8. Juli Ölbilder von rund zwanzig Künstlern, die Meisterwerke der Naiven Kunst, der Neuen Sachlichkeit und des Surrealismus hervorgebracht haben.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Das Kunsthaus Zürich präsentiert vom 9. März bis 8. Juli Ölbilder von 20 Künstlern.
  • Das Schlagwort der Ausstellung ist «Visionäre Sachlichkeit».

Bevor das Kunsthaus Zürich 1925 mit dem Sammeln von Werken der französischen Moderne begann, hatte es Gemälde des in Paris lebenden Westschweizers Félix Vallotton und je ein Bild von Ernst Georg Rüegg und Niklaus Stoecklin erworben.

Vallottons Sonderstellung

Während Rüegg nur mit einem traumbildartigen "Nocturno" vertreten ist, wird der als Schweizer Mitbegründer der Neuen Sachlichkeit in die Kunstgeschichte eingegangene Niklaus Stoecklin (1896-1982) mit einer repräsentativen Werkgruppe gewürdigt.

Vallotton (1865-1925) schuf mit häufig übernatürlichen, surreal wirkenden Farben einen flächenhaften Malstil, der auf die erst 1925 so bezeichnete Neue Sachlichkeit und auf den fast gleichzeitig entstandenen Surrealismus vorauswies.

Surrealistische Meisterwerke

Wie wichtig der Anteil der Naiven Malerei an der gegenständlichen Kunst war, geht ebenso beeindruckend aus Bildern französischer Maler wie Henri Rousseau, André Bauchant oder Camille Bombois wie aus den detailverliebten Darstellungen von Menschen, Tieren, Pflanzen und Seelandschaften bei Adolf Dietrich hervor.

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