Diese Prominenz sagt JA zur Berner Bildungsinitiative

    Der Kanton Bern stimmt am 27. September 2026 über die Berner Bildungsinitiative ab. Die Initiative erfreut sich breiter Unterstützung – auch aus der Wirtschaft.

    Unternehmer Peter Stämpfli sagt JA zur Berner Bildungsinitiative.

    Das Wichtigste in Kürze

    • Am 27. September 2026 stimmt der Kanton Bern über die Berner Bildungsinitiative ab.
    • Bei deren Annahme wird der Grundsatz einer flächendeckend hohen Bildungsqualität in der Kantonsverfassung verankert.
    • Namhafte Befürworterinnen und Befürworter unterstützen die Berner Bildungsinitiative.

    Gute Bildung gilt als Grundlage einer funktionierenden Wirtschaft, fördert die Chancengleichheit von Kindern und stärkt eine lebendige Demokratie.

    Darauf bezieht sich auch die Berner Bildungsinitiative, über die der Kanton Bern am 27. September 2026 abstimmt. Die Initiative zielt darauf ab, den Grundsatz einer flächendeckend hohen Bildungsqualität in der Kantonsverfassung zu verankern und dem Lehrpersonenmangel entgegenzuwirken.

    Prominente Unterstützung für die Berner Bildungsinitative

    Die Bildungsinitiative trumpft mit namhaften Befürworterinnen und Befürwortern auf, die sich im kantonalen Komitee und in den regionalen Komitees engagieren.

    Darunter finden sich Wirtschaftsgrössen wie Eva Jaisli, VR Präsidentin PB Swiss Tools. Sie sagt: «Gute Schulen stärken die Berufsbildung und tragen damit zu guten Fachkräften bei. Auf diese sind wir Unternehmen angewiesen.»

    Auch Hans-Christian Schneider, CEO der Ammann Group, spricht sich für die Berner Bildungsinitiative aus: «1. Als Unternehmer: Ja zur Bildungsinitiative! 2. Bildung stärken. Fachkräfte sichern. Ja zur Bildungsinitiative.»

    Zu den Befürworterinnen und Befürwortern gehören ebenfalls bekannte Gesichter aus Sport und Kultur: OL-Weltmeisterin Simone Niggli ist überzeugt: «Der Personalmangel an Schulen muss aktiv angegangen werden, damit die Qualität im Bildungssystem erhalten bleibt.»

    Büne Huber, Frontman von «Patent Ochsner», bringt es auf den Punkt: «Nennen wir das Kind beim Namen: Jede Hochkultur ist zu Grunde gegangen, weil am Bildungssystem gespart wurde! Fiderluegemitenang!»

    Diese Argumente sprechen für eine Annahme

    Fachkräfte für die Wirtschaft sichern

    Die Investition in die Bildungsqualität sichert zugleich die Zukunftsfähigkeit des Standorts Bern. Denn Unternehmen müssen sich auf gut ausgebildete junge Menschen verlassen können, die über fachliche Kompetenzen, Selbstständigkeit und vernetztes Denken verfügen. Erlernt werden diese Fähigkeiten vor allem in der Schule.

    Depositphotos
    Die Berner Wirtschaft ist auf fähige Fachkräfte angewiesen. - Depositphotos

    Chancengleichheit schaffen

    Dem Bildungsbericht 2026 zufolge ist die Chancengleichheit im Bildungssystem noch immer nicht erreicht. Weiterhin trägt der soziale und sprachliche Hintergrund stark zum Bildungserfolg bei. Mit einer hohen Bildungsqualität hingegen wird sichergestellt, dass alle Kinder und Jugendlichen ihre Fähigkeiten entwickeln können. Und zwar unabhängig von individuellen Startbedingungen.

    Demokratie stärken

    Eine lebendige Demokratie setzt gut informierte und urteilsfähige Bürgerinnen und Bürger voraus. In der Schule wird kritisches Denken gefördert. Zudem eignen sich junge Menschen grundlegendes Wissen an und lernen, eine eigene Meinung zu bilden.

    All dies ist besonders in Zeiten von Polarisierung, Desinformation und globalen Krisen zentral.

    Qualifizierte Lehrpersonen

    Der Lernerfolg von Kindern und Jugendlichen beruht auf gut ausgebildeten Lehr- und Fachpersonen. Das wird auch aus der PISA-Studie 2022 ersichtlich: Schulen mit stabilen personellen Strukturen und geringem qualitativem Lehrpersonenmangel erzielen bessere Lernergebnisse.

    Hier zeigt sich beim Kanton Bern Aufholbedarf: Aufgrund des weiterhin bestehenden Lehrpersonenmangels werden Personen ohne Ausbildung eingesetzt, Klassen zusammengelegt und Förderangebote reduziert. 1700 Lehrpersonen unterrichten aktuell ohne Diplom, was zehn Prozent entspricht. Entscheidend ist deshalb, den Lehrberuf attraktiv zu gestalten und dafür zu sorgen, dass Lehrpersonen langfristig im Beruf bleiben.

    Initiative
    Mit dem JA zur Berner Bildungsinitiative soll dem Lehpersonenmangel entgegengewirkt werden. - Depositphotos

    Kommt hinzu: Hohe Belastung und knappe Ressourcen haben zur Folge, dass weniger Zeit für die direkte Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern bleibt.

    Bildungsqualität bedeutet sicherzustellen, dass sich Lehrpersonen auf das Unterrichten und Fördern von Kindern und Jugendlichen fokussieren können.

    JA zur Berner Bildungsinitiative

    Gute Bildung gilt als Grundlage eines starken Kanton Bern. Sie schafft Chancengleichheit, stärkt die Demokratie und sichert Fachkräfte für die Wirtschaft. Deshalb setzt sich die Berner Bildungsinitiative für gute Schulen im ganzen Kanton und ausgebildete Lehrpersonen ein.

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