Mikaela Shiffrin verzichtet vorerst auf Comeback – profitiert Lara?

Nach ihrem Sturz bei der Abfahrt in Cortina arbeitet Mikaela Shiffrin (28) an ihrem Comeback. Die Rennen in Andorra lässt sie allerdings noch aus.

Die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin schuftet für ihr Comeback. - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Zwei Wochen nach ihrem Abfahrts-Sturz steht Mikaela Shiffrin vor dem Comeback.
  • Für die beiden Rennen in Andorra reicht es allerdings noch nicht.
  • Lara Gut-Behrami könnte am Samstag die Gesamt-Führung übernehmen.

Das Traumpaar des Ski-Zirkus hat schwierige Wochen hinter sich. Zuerst war Aleksander Kilde in Wengen schwer gestürzt, bevor es auch Mikaela Shiffrin in Cortina erwischte.

Während für den Norweger die Saison vorbei ist, darf Mikaela Shiffrin auf ein baldiges Comeback hoffen. Ein Bild aus einem österreichischen Physio-Studio zeigt die beiden Ski-Stars lachend – Kilde im Rollstuhl, Shiffrin auf den Beinen.

Mikaela Shiffrin und Aleksander Aamodt Kilde haben nach ihren jeweiligen Stürzen wieder gut lachen. - Instagram / basefive_

Die US-Amerikanerin hatte gehofft, bereits am Wochenende in den Weltcup zurückkehren zu können. In Andorra stehen ein Riesenslalom und ein Slalom auf dem Programm. Doch am Mittwochabend gibt sie auf Instagram bekannt, die Rennen noch auszulassen.

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«Mein Knie kann die Last des Rennens noch nicht verkraften. Ich brauche ein bisschen Zeit», schreibt die 28-Jährige. Bei ihrem Sturz in Cortina hat sie sich zwar nicht schwer verletzt, Schmerzen seien aber noch immer vorhanden. Sie wolle aber einfach sicher gehen, erst zurückzukehren, wenn sie vollständig fit ist.

Übernimmt Gut-Behrami die Gesamtführung?

Für Shiffrin geht es auch darum, den Anschluss an Lara Gut-Behrami nicht zu verlieren. Gewinnt die Tessinerin in Shiffrins Abwesenheit den Riesenslalom, übernimmt sie die Führung im Gesamtweltcup.

Nach dem Zwischenstopp in Soldeu reist der Ski-Tross der Frauen nach Crans-Montana. Dort stehen nächste Woche zwei Abfahrten und ein Super-G auf dem Programm.