WM Kombination der Männer in Åre

    Christoph Böhlen
    Christoph Böhlen

    Schweden,

    Die Medaillenjagd in Åre geht weiter. Heute fahren die Männer um den WM-Titel in der Kombination. Nach der Abfahrt sind die Schweizer Chancen intakt.

    Luca Aerni auf der Kombinations-Abfahrt.
    Luca Aerni zeigt eine gute Abfahrt und ist weiterhin im Rennen um die Medaillen. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Schweizer Kombinierer zeigen eine gute Abfahrt.
    • Luca Aerni und Co. haben intakte Medaillenchancen.
    • Der Slalom beginnt um 16 Uhr.

    Nach der Kombi-Abfahrt ist klar: Das wird eine spannende Entscheidung im Slalom. Carlo Janka (+0,60) und Mauro Caviezel (0,63) haben intakte Chancen, auch Titelverteidiger Luca Aerni ist mit 1,23 Sekunden Rückstand noch im Rennen um Edelmetall.

    Der Sieg in der Abfahrt geht an Dominik Paris, vor dem überraschenden US-Amerikaner Ryan Cochran-Siegle. Dritter ist Aleksander Aamodt Kilde aus Norwegen. Die Entscheidung fällt ab 16 Uhr.

    Die Abfahrt

    Sandro Simonet startet gut in die Abfahrt, doch dann verliert der Slalom-Spezialist wohl zu viel Zeit. Knapp zwei Sekunden liegt er hinter der Spitze.

    Ryan Cochran-Siegle zaubert eine unglaubliche Fahrt in den Schnee! Der US-Amerikaner verliert nur drei Hundertstel auf Leader Paris und fährt auf Platz zwei.

    Titelverteidiger Luca Aerni zeigt eine starke Abfahrt! Er fährt auf Rang zwölf und verliert nur 1,23 Sekunden.

    Aleksander Aamodt Kilde zeigt eine starke Fahrt und liegt auf den zweiten Zwischenrang. Der Norweger verliert nur 38 Hundertstel auf Paris. Gleich danach fährt Christof Innerhofer auf Platz drei.

    Mauro Caviezel verliert 0,63 Sekunden auf Paris und fährt auf den vierten Zwischenrang. Gleich dahinter verpatzt Niels Hintermann seine Fahrt im oberen Teil der Strecke. Mit knapp neun Zehntel Rückstand wird es schwierig für den Zürcher.

    Neuer Leader ist Dominik Paris. Der Italiener zeigt eine starke Fahrt und distanziert Kriechmayr um 44 Hundertstel.

    Carlo Janka hat hier wirklich eine starke Fahrt abgeliefert: Auch Victor Muffat-Jeandet verliert rund neun Zehntel. Erst Abfahrts-Bronze-Gewinner Vincent Kriechmayr kann Janka übertreffen – hat aber nur 16 Hundertstel Vorsprung.

    Co-Favorit Marco Schwarz verliert 0,65 Sekunden auf Janka, bei Alexis Pinturault sind es sogar 0,92 Sekunden.

    Jankas Zeit übersteht auch die Fahrten von Romed Baumann und Klemen Kosi.

    Carlo Janka geht als erster Schweizer auf die Piste und pulverisiert die Zeit von Thomas Blondin Mermillod aus Frankreich.

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