Marco Odermatt wehrt sich gegen Ehrentafel am Heimatort!
Eigentlich sollte in Buochs NW, der Heimatgemeinde von Marco Odermatt, eine Ehrentafel für den Ski-Superstar entstehen. Dann intervenierte er jedoch.

Das Wichtigste in Kürze
- Am Dorfeingang von Buochs NW sollte eine Tafel zu Ehren von Ski-Superstar Marco Odermatt entstehen.
- Dies gefiel Odi jedoch überhaupt nicht. «Ich will nicht jedes Mal meinen Grind sehen, wenn ich nach Hause fahre», sagt er dazu.
- Schlussendlich kam es zu einem Kompromiss.
Die Gemeinde Buochs NW ist stolz auf ihren Ski-Superstar Marco Odermatt. Entsprechend wollte diese den 29-Jährigen ehren. Und wie: Eine Ehrentafel mit Porträtbild sollte am Dorfeingang installiert werden.
Doch diese Idee missfiel Odi so sehr, dass er daraufhin intervenierte. Dies verriet er in einem Interview mit dem «Sonntagsblick». Odermatt: «Ich habe mich gegen ein Porträtbild von mir eingesetzt, weil ich nicht jedes Mal meinen Grind sehen will, wenn ich nach Hause fahre.»
Dasselbe gelte bestimmt auch für «einige Buochser», vermutet der Ski-Star. In der Folge habe man sich auf einen Kompromiss geeinigt.
Es sei nun ein Aktionsbild, eingerahmt in einer Torflagge aus Chromstahl, angebracht worden. «Damit kann ich leben», sagt Odermatt.
Derweil darf sich Marco Odermatt über einen gelungenen Saisonstart freuen. Im ersten Rennen der Saison fuhr er am Sonntag im österreichischen Sölden als Dritter aufs Riesen-Podest. Nur der Brasilianer Lucas Pinheiro Braathen und Odermatts Landsmann Loic Meillard waren noch schneller.
Weiter geht es für den Buochser rennmässig erst Ende November. Am 28. November findet in Copper Mountain (USA) ein Super-G statt. Tags darauf fahren die Techniker an der gleichen Stätte im Riesenslalom um Weltcup-Punkte.

















