Wegen Wahlgesetz: Baseball-All-Star Game nicht in Atlanta

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    USA,

    Aus Protest gegen ein umstrittenes Wahlgesetz im US-Bundesstaat Georgia wird das All-Star-Game der Major League Baseball in diesem Jahr nicht in Georgias Hauptstadt Atlanta stattfinden.

    Eine leere Tribüne im Baseball-Stadion in Atlanta. Das All-Star-Game wird aus Protest nicht in Georgias Hauptstadt stattfinden. Foto: Curtis Compton/TNS via ZUMA Wire/dpa
    Eine leere Tribüne im Baseball-Stadion in Atlanta. Das All-Star-Game wird aus Protest nicht in Georgias Hauptstadt stattfinden. Foto: Curtis Compton/TNS via ZUMA Wire/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • In der vergangenen Woche hatte der traditionell republikanische Bundesstaat Georgia ein restriktives Wahlgesetz verabschiedet.

    «Ich habe entschieden, dass der beste Weg, unsere Werte als Sport zu demonstrieren, darin besteht, das diesjährige All-Star Game und den MLB Draft zu verlegen», teilte MLB-Commissioner Robert D. Manfred in einer Erklärung mit. Ein neuer Austragungsort solle zeitnah genannt werden. Ursprünglicher Termin der Veranstaltung ist der 13. Juli.

    In der vergangenen Woche hatte der traditionell republikanische Bundesstaat Georgia ein restriktives Wahlgesetz verabschiedet. Kritiker argumentieren, die Republikaner wollten vor allem eine niedrigere Wahlbeteiligung von Schwarzen und anderen Minderheiten erreichen, weil diese eher für die Demokraten stimmen. Die Republikaner argumentieren, es gehe darum, die Wahlen sicherer zu machen.

    «Major League Baseball unterstützt grundsätzlich das Wahlrecht für alle Amerikaner und ist gegen Einschränkungen an der Wahlurne», machte Manfred deutlich. «Wir sind stolz darauf, unsere Plattform zu nutzen, um Baseball-Fans und Gemeinden im ganzen Land zu ermutigen, ihre Bürgerpflicht zu erfüllen und aktiv am Wahlprozess teilzunehmen.» Der faire Zugang zur Wahl habe weiter «die uneingeschränkte Unterstützung unseres Spiels».

    Bei der US-Präsidentschafts-Wahl im November hatte Demokrat Joe Biden in dem Südstaat gegen den damaligen republikanischen Amtsinhaber Donald Trump bei sehr hoher Wahlbeteiligung nur mit einigen Tausend Stimmen Vorsprung gewonnen. Der neue US-Präsident Biden hatte das Gesetz in Georgia heftig kritisiert.

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