Eishockey-Talent Seider beginnt in AHL

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    USA,

    Eishockey-Nationalspieler Moritz Seider beginnt seine Karriere in Nordamerika in der unterklassigen AHL. 

    Beim NHL-Draft wurde Moritz Seider bereits an sechster Stelle ausgewählt. Foto: Jonathan Hayward/The Canadian Press/AP
    Beim NHL-Draft wurde Moritz Seider bereits an sechster Stelle ausgewählt. Foto: Jonathan Hayward/The Canadian Press/AP - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Seider war der deutsche Shootingstar der vergangenen Saison.

    Die Detroit Red Wings aus der NHL entsandten den 18 Jahre alten Verteidiger zum Ende der Vorbereitung in ihr Farmteam Grand Rapids Griffins, teilten die Red Wings wenige Tage vor dem Saisonstart mit.

    Seider war der deutsche Shootingstar der vergangenen Saison. Er wurde mit den Adler Mannheim Deutscher Meister, war im Mai bei der A-WM in der Slowakei bester deutscher Verteidiger und gilt als grösstes deutsches Talent seit Leon Draisaitl, der bei den Edmonton Oilers inzwischen zum Weltklasse-Stürmer aufgestiegen ist.

    Beim NHL-Draft, der jährlichen Talente-Zuordnung, wurde Seider im Sommer bereits an sechster Stelle von allen Talenten seines Jahrgangs weltweit ausgewählt. Er ist damit nach Draisaitl der am höchsten gezogene deutsche Spieler überhaupt. Nach starker Vorbereitung hatten viele Experten damit gerechnet, dass Seider sogar auf Anhieb in der NHL beginnt. Eine vage Hoffnung der Adler, dass Seider noch eine Saison in der Deutschen Eishockey Liga spielt, hat sich damit endgültig zerschlagen.

    Auch auf Nationalstürmer Tobias Rieder müssen die Adler verzichten. Der 26 Jahre alte Stürmer spielt in der kommenden Saison für die Calgary Flames. Dort erhält der Landshuter einen mit 700 000 US-Dollar dortierten Jahresvertrag, wie die Flames mitteilten.

    Rieder hatte nach einer persönlichen schwachen Saison bei Draisaitls Edmonton Oilers mit keinem einzigen Tor zuvor beim Oilers-Erzrivalen Calgary in der Vorbereitung zur Probe gespielt. Meister Mannheim hätte Rieder gerne zurück nach Deutschland geholt, wäre der Angreifer nicht weiter in der NHL untergekommen.

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