Schwyz

    Céline Naef und ihr Weg an die Tennis-Spitze

    Swiss Tennis
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    Höfe,

    Céline Naef etablierte sich 2022 in den Top Ten der Juniorinnen-Weltrangliste. Nun soll der nächste Schritt folgen.

    Céline Naef
    Céline Naef hat in ihrer jungen Karriere schon einige Erfolge feiern können. - Twitter

    Das Wichtigste in Kürze

    • Céline Naef ist eines der grössten Schweizer Tennis-Talente.
    • Die 18-Jährige möchte sich nun so schnell wie möglich bei den Profis etablieren.
    • In der WTA-Weltrangliste befindet sie sich momentan auf Rang 219.

    Erst im kommenden Juni 2023 wird Céline Naef ihren 18. Geburtstag feiern. In dieser Saison könnte sie also noch bei den Juniorinnen Turniere spielen und wohl auch gewinnen, zählt sie doch weltweit zu den Besten ihres Alters.

    Doch die Schwyzerin hat für 2023 andere Pläne geschmiedet. Sie will sich bei den Profis etablieren und liess dafür zu Beginn des Jahres etwa die Australian Open der Juniorinnen sausen.

    Céline Naef ist neu auf Rang 219

    Stattdessen blieb Naef in Europa und bestritt Turniere der ITF-Profi-Tour. Die Idee: Möglichst viele Weltranglistenpunkte sammeln, um schon bald bei den Grand Slams der Grossen antreten zu können.

    Glauben Sie, dass Céline Naef bald die Qualifikation für ein Grand-Slam-Turnier schafft?

    Die Resultate der letzten Monate geben der jungen Schweizerin recht. Nach zwei Turniersiegen und einer Finalteilnahme hat sie im Ranking schon fast 200 Spielerinnen überholt und ist neu auf Rang 219 zu finden. Ein Talent auf dem Vormarsch.

    Rückschläge als Teil des Weges

    Dass der Weg nach oben aber nicht immer nur mit Erfolgserlebnissen, sondern teilweise auch mit Rückschlägen bepflastert ist, bekam die 17-Jährige vergangenen Sonntag, 16. April 2023, auf die harte Tour zu spüren.

    Im Final des ITF-W60-Turniers von Chiasso sah Naef wie die sichere Siegerin aus, ehe sie, mit dem bisher grössten Erfolg ihrer Karriere vor Augen, drei Matchbälle vergab, komplett den Tritt verlor und letztlich der sogar noch zwei Jahre jüngeren Russin Mirra Andreeva unterlag.

    Eine herbe Enttäuschung, die es zu verarbeiten gilt und die schon diese Woche wieder positiven Emotionen weichen soll – mit Hilfe starker Auftritte beim ITF-W60-Turnier von Bellinzona.

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