Belinda Bencic

    Belinda Bencic: «US Open passt mir gut»

    Keystone-SDA
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    Flawil,

    Belinda Bencic fühlt sich vor dem US Open bereit, wieder einmal einen Exploit zu schaffen. Auch Dominic Stricker steht schon am Montag im Einsatz.

    Belinda Bencic US Open
    Nach einer Verletzung am Knöchel ist Belinda Bencic pünktlich für das US Open wieder fit. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Heute Abend startet Belinda Bencic in New York ins US-Open.
    • An das letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres hat die Ostschweizerin gute Erinnerungen.
    • Nach Knöchel-Problemen soll Olympiasiegerin Bencic wieder einmal ein Exploit gelingen.

    Es sah nicht schön aus, als Belinda Bencic im Achtelfinal des Turniers in Montreal mit dem linken Fuss umknickte und zunächst liegen blieb. «Das war schon ein kurzer Schockmoment», blickt die 26-jährige Ostschweizerin gut zwei Wochen später zurück.

    Sie gewann allerdings die Partie gegen Petra Kvitova noch und trat am gleichen Tag auch zum Viertelfinal an, den sie gegen Ludmilla Samsonowa verlor.

    «Am Tag darauf hätte ich wohl nicht mehr spielen können, da war der Fuss ziemlich angeschwollen», erzählt Belinda Bencic in New York weiter. Dennoch war sie ein paar Tage später beim Turnier in Cincinnati am Start, verlor aber in der 1. Runde. «Ich hatte zuvor schon zwei 1000er-Turniere verpasst und hatte keine grosse Wahl.»

    Belinda Bencic und New York – das passt

    Nun hatte sie aber genügend Zeit, um den Fuss, an dem sie nur eine Überdehnung, aber keinen Riss erlitten hatte, auszukurieren. Bencic kam früh in New York an und hat in den letzten Tagen gemäss eigener Aussage gut trainiert. Sie ist froh, geht es für sie nun gleich zum frühestmöglichen Zeitpunkt los.

    Die als Nummer 15 gesetzte Olympiasiegerin trifft am Montag um 17 Uhr Schweizer Zeit auf die Russin Kamilla Rachimowa (WTA 78), gegen die sie noch nie gespielt hat und von der sie nur wenig wisse.

    Das US Open ist die letzte Chance, um ihre magere Grand-Slam-Bilanz aufzupolieren. Es wäre Zeit, um wieder einmal einen Exploit zu schaffen. Ein Viertel- oder sogar Halbfinal ist wohl nötig, wenn Belinda Bencic ihr Saisonziel – die Teilnahme am Masters der besten acht Spielerinnen – im Blickfeld behalten will. «Das ist eigentlich immer das Ziel und in dem Sinn nichts Neues», meint sie lächelnd.

    Zwar ist Wimbledon nach wie vor ihr erklärtes Lieblingsturnier, aber in New York fühlt sich Bencic besonders wohl. Mit dem Halbfinal 2019 sowie zwei Viertelfinals ist es mit Abstand ihr bestes Major-Turnier. «Es ist nicht mega langsam, mit den etwas feuchten Konditionen auch nicht mega schnell. Das passt mir gut.»

    Sorgt Belinda Bencic am US Open für einen Exploit?

    Auch Stricker am Montag dran

    Während im Frauenfeld erstmals seit 2017 nur eine Schweizerin dabei ist, sind es bei den Männern nach dem Qualifikanten Dominic Stricker (ATP 128) immerhin deren drei. Der eben 21-jährig gewordene Berner trifft am späten Montagabend auf den Australier Alexei Popyrin (ATP 41). Das dürfte bei ihm gute Erinnerungen wecken. Im Juli feierte er in Wimbledon gegen eben diesen Popyrin seinen ersten Sieg auf Grand-Slam-Stufe – ebenfalls nach überstandener Qualifikation.

    Erst am Dienstag werden Stan Wawrinka bei seinem 16. US Open (gegen Yoshihito Nishioka) und Marc-Andrea Hüsler (gegen Hubert Hurkacz) im Einsatz stehen.

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