Vuelta: Stefan Küng gewinnt Zeitfahren der Spanien-Rundfahrt
Stefan Küng feiert an der Vuelta einen schönen Erfolg. Der Wiler gewinnt die 18. Etappe – keiner ist im Zeitfahren schneller.

Das Wichtigste in Kürze
- Das Zeitfahren im Rahmen der 18. Etappe der Vuelta wird zur Beute von Stefan Küng.
- Der Ostschweizer feiert seinen insgesamt zweiten Sieg an der Spanien-Rundfahrt.
- Im Februar hatte er sich noch einen Oberschenkelbruch zugezogen.
- Vuelta-Gesamtleader bleibt der Spanier Enric Mas.
Stefan Küng gewinnt bei der Vuelta das Zeitfahren der 18. Etappe. Der Schweizer ist über 32,5 Kilometer von El Puerto de Santa María nach Jerez de la Frontera der Schnellste.
Zweiter wird am Donnerstag der Brite Callum Thornley mit drei Sekunden Rückstand, Dritter der Portugiese João Almeida mit neun Sekunden.
Küng bestätigt starkes Comeback an der Vuelta
Ende Februar hatte sich Küng den Oberschenkel gebrochen und sprach in der Folge von einem «langen Weg». Im August durfte sich der 32-Jährige dann bereits an der Polen-Rundfahrt über einen Sieg im Zeitfahren freuen. Nun setzt er mit dem Tagestriumph in Andalusien noch einen drauf.
Für Küng ist es der zweite Gewinn eines Zeitfahrens der Vuelta, nachdem er bereits 2024 siegte. Gleichzeitig ist es der zweite Etappensieg an einer Grand Tour. An der Tour de France und am Giro d’Italia glückte Küng der Tagessieg noch nicht.
Mit Küngs Tagessieg fährt das Schweizer Team Tudor den zweiten Etappensieg an der diesjährigen Spanien-Rundfahrt ein. Die 14. Etappe hatte der Deutsche Marco Brenner für das Schweizer Team gewonnen.
Mas weiter vorne
Im Gesamtklassement kann der Spanier Enric Mas seine Führung behaupten. Der vierfache Vuelta-Sieger Primoz Roglic aus Slowenien weist einen Rückstand von 1:37 Sekunden auf. Der Österreicher Felix Gall liegt 3:01 Minuten hinter Mas.












