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    MotoGP – Marc Márquez über Austin-Crash: «Zu viel riskiert»

    Mathias Kainz
    Mathias Kainz

    USA,

    Ausgerechnet auf seiner Lieblingsstrecke in Austin erleidet Marc Márquez die erste Niederlage in der MotoGP. Die Fehlersuche ist schnell abgeschlossen.

    MotoGP Marc Márquez Ducati
    Marc Márquez hat sich seinen ersten Ausrutscher der Saison in der MotoGP geleistet. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Marc Márquez muss nach seinem Austin-Ausfall die MotoGP-WM-Führung abgeben.
    • Sein Bruder Alex Márquez liegt nun einen Zähler vor dem Ducati-Star.
    • Der achtfache Weltmeister gibt zu: Den Fehler hat er sich selbst zuzuschreiben.

    Es war alles angerichtet für den dritten Saisonsieg im dritten Rennen in der MotoGP: Marc Márquez startete in Austin, auf seiner erklärten Lieblingsstrecke, wieder von der Pole Position. Den Sprint am Samstag hatte der Spanier trotz eines Riesen-Schreckmoments letztlich souverän gewonnen.

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    Marc Márquez verhindert einen Monster-Highsider. - Twitter/@CanalplusMotoGP

    Und auch im Hauptrennen am Sonntag lag der achtfache Weltmeister auf Kurs zum Sieg, trotz kniffliger Bedingungen. Doch in Runde neun verlor der Spanier seine Ducati, musste das Rennen wenig später aufgeben. Ein kostspieliger Fehler – denn er schenkte seinem Teamkollegen Pecco Bagnaia den Sieg.

    Wird Marc Márquez MotoGP-Weltmeister?

    Dabei hatte Marc Márquez vor dem Start noch den richtigen Riecher bewiesen: Aus der Startaufstellung sprintete Márquez zurück an die Box und holte sich das Ersatzmotorrad mit Trockenreifen. Fast das ganze Feld folgte ihm – die Rennleitung musste den Start abbrechen, was Márquez in die Karten spielte.

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    Marc Márquez entscheidet sich in Austin kurz vor dem Start um. - Twitter/@MotoGP

    Doch dann erwischte der Spanier souverän in Führung liegend einen nassen Fleck – und warf das Motorrad weg. Ein seltener Fehler, den Márquez ganz klar bei sich selbst sieht. «Ich war zu sehr auf den Randsteinen und habe es superschnell verloren. Vielleicht war es noch ein bisschen nass oder so», gibt er zu.

    Alex Márquez nun WM-Leader in der MotoGP

    Beim Sturz brach die Fussraste an seiner Ducati ab, Weiterfahren machte nicht mehr viel Sinn. «Ich fuhr drei Runden lang weiter, aber als ich dann sah, dass ich auf Rang 19 war, sagte ich mir: ‹Vier oder fünf Fahrer werden nicht stürzen›. Auf 15 oder 16 fährt man weiter, aber so habe ich mich entschieden, aufzuhören.»

    Marc Márquez MotoGP Ducati
    Marc Márquez auf seiner sichtlich lädierten Ducati beim Austin-GP der MotoGP. Auch die Lederkombi hat Spuren. - keystone

    Damit erbt sein Bruder Alex Márquez als Sonntags-Zweiter hinter Bagnaia die WM-Führung. Der Ex-Moto2-Champion, der noch auf seinen ersten Sieg in der MotoGP wartet, liegt nun einen Punkt vor seinem älteren Bruder. Elf Punkte hinter dem achtfachen Weltmeister lauert dessen Teamkollege und Austin-Sieger Bagnaia.

    Kommentare

    User #5032 (nicht angemeldet)

    So kann es weitergehen mit dem Sturz Rüppel!

    User #4901 (nicht angemeldet)

    "die Rennleitung musste den Start abbrechen, was Márquez in die Karten spielte." Im Gegenteil. Wenn er als einziger auf Slicks hätte starten können, wäre er klar im Vorteil gewesen.

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