Le-Mans-Sieger Fabio Scherer startet 2024 für United Autosports in der European Le Mans Series. Der Saisonstart in Barcelona verlief aber nicht wie erhofft.
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Fabio Scherer im Einsatz für United Autosports in der ELMS. - United Autosports

Das Wichtigste in Kürze

  • Fabio Scherer belegt zum Saisonauftakt in der ELMS nur den elften Rang.
  • Das Team des Schweizers kämpfte das ganze Wochenende mit Untersteuern.
  • Die Ambition des United-Teams bleibt aber der Meistertitel.
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Der Saisonauftakt in der European Le Mans Series endete für Le-Mans-Klassensieger Fabio Scherer mit einer Enttäuschung. Der Schweizer belegte mit seinen Teamkollegen Bijoy GGarg und Ex-F1-Pilot Paul Di Resta in Barcelona nur Rang elf. Schon im Qualifying war der United-Autosports-Oreca mit Startnummer 23 nicht über Rang neun hinausgekommen.

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Scherer gibt auch zu, dass der Rennwagen dem Team Probleme bereitet, schon bei den Testfahrten in Imola und Mugello. Diese Probleme setzten sich dann auch beim Rennen in Barcelona fort. «Wir hatten die ganze Woche mit extremem Untersteuern zu kämpfen», schildert der 24-Jährige.

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Fabio Scherer am Steuer des United Autosports #23 in der ELMS. - United Autosports

Im Rennen habe man dann versucht, diese Probleme mit dem Setup zu korrigieren. «Das resultierte allerdings darin, dass sich das Auto wie auf Schmierseife fuhr. Das Heck war extrem schwierig zu kontrollieren», berichtet der Le-Mans-Sieger des Vorjahres. Kleiner Trost für die United-Mannschaft ist der dritte Platz des Schwester-Autos.

«Wollen um den Meistertitel fahren»

Für Scherer ist die Saison 2024 eine Rückkehr zum United-Team. «Es macht grossen Spass, wieder zurück zu sein, mit den Teammitgliedern hat sich bereits alles sehr gut eingependelt. Und meine beiden Fahrerkollegen Paul di Resta und Bijoy Gar schätze ich sehr», berichtet der Schweizer.

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Fabio Scherer erlebte mit United Autosports einen schwierigen Saisonstart. - United Autosports

Die Zielsetzung für die weitere Saison bleibt trotz des Rückschlags zum Auftakt dieselbe. «Die Konkurrenz ist extrem stark, vielleicht sogar die stärkste seit langer Zeit. Aber unser Ziel ist klar – wir möchten natürlich um den Meistertitel fahren.» Die nächste Station sind die vier Stunden von Le Castellet am ersten Mai-Wochenende.

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