In Abu Dhabi fand am Wochenende ein Autorennen ohne Rennfahrer statt. Es zeigte sich: Die Autos der neuen Rennliga sind noch lange nicht perfekt.
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Keine Piloten: In der A2RL fahren Autos ohne Menschen Rennen. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Das erste Rennen einer autonomen Rennliga fand am Wochenende in Abu Dhabi statt.
  • Einige Autos taten sich schwer, im Qualifying eine Runde zu absolvieren.
  • Das Rennen über acht Runden dauerte schliesslich eine Stunde.
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Am Wochenende stand in Abu Dhabi das erste Rennen der neuen autonomen Rennliga (A2RL) an.

Das Event auf der Formel-1-Strecke in Abu Dhabi verlief nicht gerade reibungslos, im Gegenteil: Es war geprägt von unerwarteten Crashs, Manövern und Drehungen der selbstfahrenden Rennwagen.

Bei der Rennliga fahren stark modifizierte Dalara-Rennwagen nicht mit einem Piloten, sondern autonom. Statt eines Fahrersitzes sind die Autos mit Kameras, Sensoren und Computern ausgestattet.

Kuriose Crashs und Manöver

Beim ersten Rennen zeigten sich nun diverse Schwierigkeiten, wie etwa «The Verge» berichtet und auf Social Media ersichtlich ist. Während des Qualifyings schienen die fahrerlosen Modelle ihre Probleme damit zu haben, eine vollständige Runde ohne Zwischenfälle zu absolvieren.

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Beim A2RL-Event in Abu Dhabi kam es zu mehreren nicht geplanten Zwischenfällen. - keystone

Auf einer vollen Runde sollten die Bordcomputer eigentlich die ideale Linie finden, Reifenleistung überwachen und sogar versuchen, einander zu überholen. Doch das war für einige Autos offenbar zu viel verlangt.

Sie drehten sich auf den Geraden, fuhren unvermittelt in Barrieren und verursachten spektakuläre Unfälle.

Deutsches Team gewinnt

Als das Rennen begann, drehte sich der führende Wagen in der vierten von acht Runden. Das zweite Auto konnte sicher vorbeifahren – doch kurz darauf wurde eine gelbe Flagge gehisst. Das heisst: überholen verboten.

Finden Sie die Idee der A2RL toll?

Doch die KI-Fahrer befolgten die Regeln etwas zu sehr: Die beiden nächsten Autos hielten an, um das stillstehende «nicht zu überholen».

Rund eine Stunde nach Beginn des A2RL-Rennens hatten die KI-Fahrer ihr Rennen über acht Runden abgeschlossen. Der Sieg ging an das deutsche Team Tum.

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