IAAF prüft Blutdoping-Vorwürfe gegen Kenias Leichtathleten

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    Qatar,

    Der Leichtathletik-Weltverband IAAF will Blutdoping-Vorwürfe gegen Kenia untersuchen, teilte die Integritätskommission AIU am Rande der WM in Doha mit.

    Der Leichtathletik-Weltverband IAAF will Blutdoping-Vorwürfe gegen Kenia untersuchen: die Fahne des Landes. Foto: Marijan Murat
    Der Leichtathletik-Weltverband IAAF will Blutdoping-Vorwürfe gegen Kenia untersuchen: die Fahne des Landes. Foto: Marijan Murat - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Wie in der am 22.

    Die AIU reagiert damit auf einen Bericht der ZDF-«Sportreportage» über zwei kenianische Leichtathleten, die kurz vor der WM mit dem Blutdopingmittel EPO behandelt worden sein sollen.

    Wie in der am 22. September ausgestrahlten Sendung berichtet wurde, handelt es sich um einen Sportler und eine Sportlerin. Die Top-Athleten aus dem Nationalteam seien mit versteckter Kamera gefilmt worden, wie sie EPO direkt in die Vene injiziert bekamen.

    «Wir haben eine Untersuchung gestartet, die aber noch am Anfang ist», sagte AIU-Geschäftsführer Brett Clothier. Er sprach von «ernsthaften Vorwürfen». Die beiden Athleten seien aber noch nicht identifiziert. Der TV-Beitrag vermittele den Eindruck, als sei EPO in Kenia «jederzeit verfügbar». Ein anonym gebliebener Arzt hatte dem ZDF gesagt, dass er mit verschiedenen Nationalmannschaftsmitgliedern in Kontakt sei, die im Training EPO einsetzen würden.

    Kenia gehört zu den führenden Lauf-Nationen auf der Welt. Dutzende kenianische Sportler sind in den vergangenen Jahren für Doping-Vergehen bestraft worden.

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