Torwart Bitter will zur Handball-WM

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    Deutschland,

    Nationaltorhüter Johannes Bitter hat Verständnis dafür, dass Auswahlspieler ihre Teilnahme an der Handball-WM im Januar in Ägypten absagen, will selbst aber unbedingt dabei sein.

    Handball-Torhüter Johannes Bitter will unbedingt zur Handball-WM. Foto: Tom Weller/dpa/Archiv
    Handball-Torhüter Johannes Bitter will unbedingt zur Handball-WM. Foto: Tom Weller/dpa/Archiv - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die WM findet vom 13.

    Es sei menschlich, dass Spieler aus familiären Gründen auf den WM verzichten, sagte der Schlussmann des Bundesligisten TVB 1898 Stuttgart im Interview der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung». «Mit sehr kleinen Kindern hätte ich diese WM niemals spielen können. Aber meine Kinder sind älter, selbstständiger, und ich möchte in diesem Jahr mit den Olympischen Spielen einfach dabei sein», sagte der 38-Jährige.

    Die WM findet vom 13. bis 31. Januar in Ägypten statt. Bislang haben die deutschen Nationalspieler Patrick Wiencek, Finn Lemke, Fabian Wiede und Hendrik Pekeler wegen der Corona-Pandemie ihren Verzicht auf eine Teilnahme erklärt.

    Bitter selbst war an Covid-19 erkrankt. Er hatte sich auf einer Länderspielreise mit der Nationalmannschaft mit dem Coronavirus infiziert. «Ich bin ordentlich durchgekommen durch die Erkrankung, aber es war eine Woche, in der es mir nicht gut ging», sagte Bitter. Er habe mit mehreren Symptomen zu kämpfen gehabt, innerhalb von zwei Tagen nichts mehr geschmeckt und gerochen.

    Noch immer spüre er die Nachwirkungen. «Nicht so, dass ich nicht leistungsbereit bin, aber die Summe der Belastung geht mir nicht so leicht durch wie sonst», sagte der Torwart. Er brauche noch ein bisschen mehr Ruhe und Schlaf als normal.

    Gemeinsam mit anderen Spielern versucht Bitter, die WM unter der Bedingungen der Corona-Pandemie möglichst sicher zu machen. Dabei gehe es darum, was in das Hygienekonzept gehört, wie es in der Bundesliga gelaufen ist und auch darum, was passiert, wenn ein Spieler sich in Ägypten infiziert.

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