Tottenham Hotspur gewinnt gegen Borussia Dortmund

    Die Hotspurs empfingen den BVB zum Rückspiel. Und die Spurs machten kurzen Prozess mit Favre, Bürki und Co.

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    Heung-min Son bejubelt das 1:0 für Tottenham gegen Borussia Dortmund. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Tottenham Hotspur demontiert Borussia Dortmund gleich mit 3:0.
    • Das Team von Lucien Favre macht im Champions League Achtelfinal eine schlechte Figur.

    In der zweiten Hälfte werden die Dortmunder von Tottenham total dominiert. Während das Favre-Team in der gesamten Gruppenphase nur zwei Gegentore kassierte, muss Bürki heute gleich drei Mal hinter sich greifen.

    Son Heung-min trifft nach 47 Minuten zum 1:0. Dann bringt Jan Vertonghen in der 83. und Fernando Llorente in der 86. Minute den Sack zu. Dortmund kann nicht reagieren, rannte den Spurs während des ganzen Spiels hinterher.

    Bei Tottenham fehlten Dele Alli und Harry Kane. Borussia Dortmund ging ohne Raphael Guerreiro in das Achtelfinal-Hinspiel der Champions League.

    Favre ist unzufrieden

    Schwarz-Gelb steht damit vor dem Aus in der Champions League. Lucien Favre zeigt sich nach dem Spiel enttäuscht. «In der ersten Hälfte haben wir gut gespielt, wir hatten zwei, drei gute Chancen. Leider erhalten wir gleich zu Beginn der zweiten Hälfte ein Tor, danach haben wir etwas überhastet gespielt», sagt Favre zu «SRF».

    Wer den ersten Fehler macht, verliere auf diesem Niveau. «Die zwei ersten Tore sind grosse Fehler, grosse Fehler», hadert der Schweizer. «Das müssen wir besser machen.» Gelegenheit dazu haben die Dortmunder am 5. März beim Rückspiel zuhause.

    Bürki vermisst einen richtigen Stürmer

    Roman Bürki kritisiert nach dem Spiel das System. Er wünscht sich vorne einen kräftigen Stürmer. «Das kann nicht sein. In der zweiten Halbzeit haben wir knapp eine Chance. Für uns ist es schwierig, wenn wir vorne keinen haben der den Ball halten kann.»

    Angesprochen auf die vielen Gegentore über Standardsituationen zeigt sich der Schweizer selbstkritisch. «Wir setzen uns einfach zu wenig durch. Das fängt schon im Training an, man muss sich richtig reinschmeissen.» In den nächsten Tagen bleibe viel zu tun.

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