SPD-Innenexperte fordert Regelung bei Kostenbeteiligung

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Deutschland,

Der SPD-Innenexperte Burkhard Lischka hat eine bundesweite Regelung für die Beteiligung von Bundesligavereinen an den Polizeikosten bei Hochrisikospielen gefordert.

Burkhard Lischka begrüsst das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts. Foto: Christophe Gateau
Burkhard Lischka begrüsst das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts. Foto: Christophe Gateau - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hatte entschieden, dass Fussballvereine grundsätzlich an den Kosten für zusätzliche Polizeieinsätze bei Hochrisikospielen beteiligt werden können.

«Ich begrüsse das Urteil», sagte der innenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. «Vereine, die teilweise Umsätze wie Grosskonzerne haben, können künftig für aussergewöhnlich umfangreiche Einsätze massvoll herangezogen werden, ohne dass der Steuerzahler allein auf den Kosten sitzen bleibt.»

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hatte entschieden, dass Fussballvereine grundsätzlich an den Kosten für zusätzliche Polizeieinsätze bei Hochrisikospielen beteiligt werden können. Eine Auslotung, ob eine einheitliche Regelung möglich sei, soll im Rahmen einer Innenministerkonferenz im Juni geklärt werden. Damit soll ein Flickenteppich mit unterschiedlichen Regelungen und einer dadurch entstehenden Wettbewerbsverzerrung verhindert werden.

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