Leverkusen stärkt Talent Havertz nach Pfiffen

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    Bayer Leverkusens Fussballtrainer Peter Bosz stärkt Kai Havertz nach dem Pfeifkonzert gegen den Fussball-Nationalspieler den Rücken.

    Leverkusens Kai Havertz macht derzeit eine kleine Krise durch. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa
    Leverkusens Kai Havertz macht derzeit eine kleine Krise durch. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Bosz übte Kritik an den Anhängern, die ihren Unmut öffentlich bekundet hatten.

    «So etwas macht man nicht mit einem Spieler. Das hat er nicht verdient gehabt. Er hat schon viel für den Verein gegeben und darf auch mal schlecht spielen», sagte Bosz, der auch im nächsten Bundesligaspiel am Samstag (15.30 Uhr) beim FSV Mainz auf Havertz setzen will. Der Mittelfeldspieler war bei seiner Auswechselung im Heimspiel gegen Hertha BSC (0:1) von Teilen der Zuschauer ausgepfiffen worden.

    Bosz übte Kritik an den Anhängern, die ihren Unmut öffentlich bekundet hatten. «Man redet in Leverkusen immer von der Bayer-Familie, dazu gehören auch die Fans. Ich würde meine Familie nicht so beschimpfen», meinte der Coach. Havertz gehörte in der zurückliegenden Saison zu den herausragenden Spielern des Werksclubs.

    Bosz habe Havertz Mut zugesprochen: «Ich habe ihm gesagt, dass er dadurch stärker wird.» Auch Sportdirektor Rudi Völler lobte den 20 Jahre alten Jungstar und untermauerte dessen Stellenwert für die Mannschaft: «Kai Havertz ist ein Geschenk des Himmels.»

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