Hiobsnachricht für FC St.Gallen: Vogt fällt wochenlang aus
Enrico Maassen verkündet bittere Nachrichten: Vogt fehlt dem FC St.Gallen rund drei Wochen. Dies kurz nachdem der Bundesliga-Transfer in trockenen Tüchern ist.

Das Wichtigste in Kürze
- Alessandro Vogt hat sich am Innenband verletzt.
- Gegen den FCB wollte der Stürmer früh raus, man liess ihn aber auf dem Feld.
- Der 21-Jährige, der zu Hoffenheim wechseln wird, fällt drei Wochen aus.
Am Montag wird der Transfer von Alessandro Vogt nach Hoffenheim im Sommer offiziell. Heute Freitag gibt es vor dem Lugano-Duell am Samstag (20.30 Uhr) die nächste Hiobs-Botschaft für den FC St.Gallen: Der Stürmer fällt für mehrere Spiele aus!
Der 21-Jährige sei in der Startphase beim 3:0-Sieg gegen den FCB gefoult worden.
«Er hat sich am Innenband im Knie etwas getan. Er hatte Probleme und wollte raus. Wir sagten ihm, nein, du musst auf die Zähne beissen. Wir wechselten ihn dann früh in der zweiten Halbzeit aus.»
Ob man das bei Neo-Arbeitgeber Hoffenheim gerne hören wird...

«Er trägt Schiene und wird drei Wochen ausfallen»
Das Resultat: «Er trägt eine Schiene und ich denke, dass er drei Wochen ausfallen wird in etwa. Vielleicht geht es etwas schneller, vielleicht auch länger. Das ist die Prognose», so Maassen.

Für die Bundesliga rät der Coach seinem Noch-Schützling: «Er muss auf jeden Fall bei sich bleiben. Es wird eine gewisse Zeit brauchen, bis er das alles adaptiert. Es geht alles einen Ticken schneller, der Druck von aussen ist höher. Trotzdem hat er gute Anlagen, um den Sprung zu schaffen.»
Wäre Vogt besser noch beim FC St.Gallen geblieben?
Maassen macht keinen Hehl daraus, was seine Meinung zum Transfer ist. «Ich hätte mir gewünscht, dass er noch ein Jahr hier dranhängt. Das wäre für seine sportliche Entwicklung sehr positiv gewesen.»
Es gebe nämlich noch «viele Bereiche», in denen sich der Stürmer entwickeln kann.
Zum Beispiel: «Das Spiel mit dem Rücken zum Tor. Technisch hat er immer wieder Momente, wo man sagt ‹Wow› – und im nächsten Moment vergisst er den Ball. Der linke Fuss und das Kopfballspiel in der Box – da kann er sicher auch noch Schritte machen.»
Zu seinen Stärken zählt Maassen die «Bulldozer-Mentalität». Damit meint der Coach den «unheimlichen Zug aufs Tor».
Maassen: «...dann sind wir schwer zu schlagen»
Gegen Lugano gelte es, dass man die Leistung vom FCB-Spiel erneut abrufen könne. «Dann sind wir sehr schwer zu schlagen.»
Aliou Baldé kehrt von seiner Gelb-Sperre zurück in den Kader, der FC St.Gallen hat somit keine gesperrten Spieler. Verletzt fehlen Neziri (Kreuzbandriss), Vogt (Knie) und Ruiz (Zerrung).












