Granit Xhaka

    Granit Xhaka spricht über schwere Kindheit und bricht in Tränen aus

    Andrea Schüpbach
    Andrea Schüpbach

    Basel,

    Granit Xhaka spricht in einem Interview über seine Kindheit. Er und Bruder Taulant seien manchmal 18 Stunden alleine gewesen. Der Nati-Captain wird emotional.

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    Granit Xhaka erzählt, dass er und sein Bruder Taulant als Kinder 18 Stunden alleine sein mussten. Die Eltern arbeiteten viel, um den Kindern alles zu ermöglichen. Es fliessen Tränen beim Nati-Captain. - Premier League

    Das Wichtigste in Kürze

    • Granit Xhaka musste schon früh in seinem Leben Verantwortung übernehmen.
    • Weil die Eltern viel arbeiteten, mussten er und Taulant auch mal 18 Stunden allein sein.
    • Beim Nati-Captain fliessen in einem Interview Tränen.

    Ob in der Schweizer Nati oder bei Sunderland: Granit Xhaka ist Leader durch und durch. Nun erzählt der gebürtige Basler in einem Interview, welches die Premier League und «StanSport» ausstrahlen, wie es dazu gekommen ist.

    Ist Granit Xhaka der beste Schweizer Fussballer aller Zeiten?

    Der 33-Jährige musste schon früh Verantwortung übernehmen. «Schon als ich vier Jahre alt war», sagt der ehemalige FCB-, Gladbach- und Arsenal-Spieler.

    granit xhaka
    Die Eltern (Elmaze und Ragip) von Granit Xhaka zusammen mit Ehefrau Leonita (damals noch Freundin) an der EM 2016 beim Spiel Schweiz gegen Albanien in Lens. - keystone

    Seine Eltern, die 1990 aus dem Kosovo in die Schweiz flüchteten, arbeiteten viel – und legten Extra-Schichten ein. Sie hätten alles gemacht, um die Träume der Kinder zu ermöglichen.

    Granit Xhaka: «Es gab Tage, da waren wir 18 Stunden allein»

    Die Schattenseite: Granit und Taulant waren viel alleine. «Taulant war fünf, ich war vier. Der Schlüssel des Hauses war immer bei mir. Ich war also bereits für die Hausschlüssel verantwortlich.»

    granit xhaka
    Granit Xhaka und sein Bruder Taulant mussten schon früh selbst zurechtkommen. Die Hausschlüssel bewahrte immer Granit auf. - keystone

    Granit Xhaka erinnert sich: «Es gab Tage, da waren wir 18 Stunden alleine zuhause. Meine Mutter startete um vier Uhr morgens, machte uns noch das Mittagessen bereit. Um drei Uhr nachmittags kam sie nach Hause, machte unser Nachtessen. Und ging wieder arbeiten – bei meinem Vater war es das Gleiche.»

    Das hätte er bei seinen Kindern (sechs und vier Jahre alt) niemals ertragen, erzählt Xhaka. Die Emotionen übermannen ihn. Es fliessen Tränen vor der Kamera.

    Kommentare

    User #5476 (nicht angemeldet)

    18 Stunden alleine? Jösses

    User #5435 (nicht angemeldet)

    Granit Xhaka hilft oft still und mit viel Herz: Er unterstützt regelmäßig Projekte in seiner Heimatregion (Schweiz, Kosovo/Albanien), spendet für Kinderhilfsprojekte und hilft lokal mit Geld oder Hilfsgütern — meist privat und ohne großes Aufheben.

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