GC

    GC rettet Punkt gegen FC Zürich in extremis

    Ein umkämpftes Derby endet mit einem Remis. GC vergibt viele Chancen, rettet gegen den FC Zürich am Ende aber in extremis einen Punkt.

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    GC-Captain Amir Abrashi nach dem 2:2 gegen den FC Zürich im Nau.ch-Interview. - Nau.ch

    Das Wichtigste in Kürze

    • GC und der FCZ trennen sich im Stadtderby 2:2.
    • Die Grasshoppers vergeben viele Chancen und gleichen erst in der Nachspielzeit aus.
    • Vor dem Derby gibt der FCZ bekannt, dass der Vertrag mit dem zuletzt suspendierten Perea aufgelöst wurde.

    GC und der FC Zürich spielen im ersten Derby der Saison 2:2. Die Hoppers haben im Stadtzürcher Duell am siebten Spieltag der Super League die besseren Chancen, zeigen aber zu wenig Effizienz. Der FCZ schlägt hingegen zweimal eiskalt zu, belohnt sich am Ende aber doch nicht.

    FC Zürich GC
    Nikolas Muci (l) von GC und Lindrit Kamberi vom FCZ im Luftduell. - keystone

    «Wenn du im Derby 1:2 hinten liegst, so viele Chancen liegen lässt und in der letzten Aktion noch den Ausgleich holst, dann kannst du wirklich glücklich sein», sagt GC-Captain Amir Abrashi nach dem Spiel zu Nau.ch (Video oben). Das 2:2 sei zwei «hochverdient» gewesen.

    Zur Pause hätte GC führen sollen, findet auch der Routinier. «Wenn du sie nicht machst, kriegst du sie», so Abrashi. «Mental war sehr viel gefragt. Chapeau der Mannschaft – die hat nie aufgegeben.»

    Erreicht der FCZ die Top 6?

    Lindrit Kamberi vom FC Zürich findet gegenüber Nau.ch: «Nach der ersten Halbzeit können wir froh sein, dass es 0:0 stand.» Mit dem Schlussresultat könne er nicht leben. «Wenn du in der 95. Minute denkst, dass es doch ein Sieg wird und du nicht bis zum Schluss konsequent verteidigst, steht es 2:2.»

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    Lindrit Kamberi vom FC Zürich beantwortet die Fragen von Nau.ch. - Nau.ch

    News gibt es schon vor dem Spiel. Der FCZ bestätigt, dass der Vertrag mit Stürmer Juan José Perea aufgelöst wurde. Der Kolumbianer war seit Anfang der Woche suspendiert, nachdem er sich ein Wortgefecht mit Trainer Marcelo Koller geliefert hatte.

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    Miguel Reichmuth vom FC Zürich zum 2:2 gegen GC. - Nau.ch

    Ab 20.30 Uhr steht in Zürich dann wieder das Sportliche im Vordergrund.

    GC schiesst die Tore nicht

    GC startet besser ins Derby. Nikolas Muci vergibt in der sechsten Minute vor dem Tor eine Riesen-Chance auf die Führung. Zwei Minuten später kommt auch Samuel Krasniqi aus bester Position zum Abschluss – und schiesst über das Tor.

    Der FCZ hat in der elften Minute seine erste gefährliche Szene. Umeh Emmanuels Abschluss aus spitzem Winkel bringt GC-Goalie Marvin Hübel nicht gross in Bedrängnis. Wenig später landet Miguel Reichmuths Abschluss am Pfosten.

    Vor der Pause schalten dann die Hoppers wieder einen Gang hoch.

    Erst schiesst Krasniqi schiesst aus aussichtsreicher Position ins Aussennetz. Dann kann FCZ-Goalie Silas Huber Mucis Distanzschuss parieren. Und Huber muss gleich nachlegen: Einen Kopfball von Samuele Bengondo lenkt er bravourös neben den Kasten.

    FC Zürich nutzt seine Chancen besser

    Mit den Toren klappt es nach dem Seitenwechsel. Und entgegen dem GC-Chancenplus ist es der FCZ, der im Letzi zuerst jubelt. Kevin Spadanuda wird von Bledian Krasniqi bedient und bringt das Koller-Team in der 54. Minute in Führung.

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    GCs Simone Stroscio nach dem Derby-Remis in der Mixed-Zone. - Nau.ch

    Die Grasshoppers reagieren mit einem Dreifachwechsel – und belohnen sich nur vier Minuten nach dem Gegentor. Samuel Krasniqi nimmt FCZ-Verteidiger Doron Lichtenstein den Ball ab und steht allein vor Huber. Der GC-Stürmer umdribbelt den Goalie und schiebt zum Ausgleich ein.

    In der 64. Minute zeigt der Schiedsrichter dann auf den Punkt, nachdem GC-Neuzugang Manex Guibelalde im Strafraum umgerissen wird. Der eingewechselte Giotto Morandi läuft an – und trifft nur die Latte.

    FC Zürich GC
    Samuele Bengondo ist einer von mehreren Spielern von GC, die aus aussichtsreicher Position scheitern. - keystone

    Wieder vergibt das Team von Peter Zeidler eine Top-Gelegenheit, wieder wird es bestraft. Emmanuel zieht in der 80. Minute aus 18 Metern ab und bezwingt Hübel und trifft in die untere linke Ecke. Der dritte Treffer des Abends ist aber noch nicht die Entscheidung.

    Tief in der Nachspielzeit bringt GCs Krasniqi einen Freistoss perfekt vor das Tor, wo Bujar Pllana per Kopf zur Stelle ist. Die Hoppers retten tatsächlich noch einen Punkt.

    GC zum Meister, FCZ gegen Aufsteiger

    Für GC geht es in der Super League mit einem Auswärtsspiel weiter: Die Hoppers reisen am Samstag zu Meister Thun (Anpfiff 18 Uhr). Der FC Zürich ist am Sonntag um 14 Uhr wieder gefordert: Das Team von Marcel Koller empfängt Aufsteiger Vaduz.

    Super League (22.10.2026)SpSNUTorePkt
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    Kommentare

    User #4327 (nicht angemeldet)

    Abrashi sollte endlich mal für das ewige und vor allem unnötige Reklamieren bei den Schiris bestraft werden . Er selber ist ja der grösste Schauspieler auf dem Platz!

    User #5637 (nicht angemeldet)

    Tsüri,was ist das

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