GC: Das sagt FCZ-Kamberi zum Tsimba-Platzverweis
GC unterliegt dem FCZ und kommt im Abstiegskampf noch einmal ins Zittern. Für Diskussionsstoff sorgt der Platzverweis gegen Hoppers-Stürmer Emmanuel Tsimba.
00:00 / 00:00
Das Wichtigste in Kürze
- GC verliert das Zürcher Derby gegen den FCZ mit 1:2.
- Emmanuel Tsimba sieht Rot, Asp Jensen verschiesst einen Elfmeter.
- Am Dienstag kommt es zum Abstiegskrimi zwischen den Hoppers und Winterthur.
GC muss im Kampf um den Klassenerhalt einen Rückschlag hinnehmen. Die Hoppers verlieren das Derby gegen den FCZ in Unterzahl mit 1:2.
Hier geht es zum Matchbericht.

Entscheidend ist am Samstagabend der Platzverweis gegen Stürmer Emmanuel Tsimba. Die YB-Leihgabe verpasst FCZ-Verteidiger Lindrit Kamberi kurz vor der Pause einen Ellenbogenschlag. Dieser fällt daraufhin theatralisch zu Boden (Video oben).
Schiri Lukas Fähndrich gibt nach VAR-Konsultation glatt Rot.
Kamberi: «Habe ihn provoziert»
Nau.ch spricht Kamberi nach der Partie auf die Szene an und fragt: Was fliegt einfacher – Sie oder eine Schwalbe?
«Ich habe einen Schlag gespürt und er hat ausgeholt. Das war absichtlich und der Ball war weg», verteidigt sich der Abwehrspieler.
00:00 / 00:00
Kamberi führt aus: «Ich habe ihn provoziert nach dem Tor. Das gehört zum Spiel.» Vielleicht habe sich Tsimba dadurch zur Tätlichkeit hinreissen lassen.
Die Rote Karte habe dem FCZ sehr geholfen, sagt Kamberis Teamkollege Bledian Krasniqi. «Heute hatten wir das Glück auf unserer Seite.» Ob es ein Platzverweis war, wisse er nicht. «Ich habe es nicht gesehen», so der Mittelfeldspieler.
00:00 / 00:00
Auch Cheyvo Tsawa betitelt die Rote Karte als «matchentscheidend». Allerdings müsse man das Spiel dann auch in Überzahl zuerst drehen. «Das war unglaublich wichtig und eine richtige Erlösung.»
00:00 / 00:00
Frust bei GC
Auf der anderen Seite ist die Enttäuschung bei GC natürlich gross.
«Eine Rote Karte ist nie gut für das eigene Spiel», sagt Stürmer Michael Frey. Und davor sei man ja noch mit 1:0 in Führung gegangen. «Das ist bitter.»
00:00 / 00:00
Man müsse jetzt aber versuchen, nach vorne zu schauen. «Es gibt noch zwei unglaublich wichtige Spiele», so Frey.
Showdown am Dienstag
Und damit hat der Angreifer recht. Insbesondere die nächste Partie am Dienstag hat es in sich.
Dann trifft GC zuhause auf Winterthur. Und weil die Rahmen-Elf am Samstag gegen Lausanne gewann, wird diese Begegnung zum Abstiegskrimi!
Frey: «Wir müssen uns gut vorbereiten und mit einem klaren Plan in dieses Spiel gehen.»
Anpfiff zum Showdown im Letzi ist um 20.30 Uhr.
00:00 / 00:00












