FC Winterthur – Präsi Keller: «Für uns eine Bestätigung»
Am Wochenende gibt das Volk grünes Licht für den Stadion-Ausbau beim FC Winterthur. FCW-Präsident Mike Keller freut sich – es sei eine Bestätigung.

Das Wichtigste in Kürze
- Mit 75,45 Prozent stimmen die Winterthurer für den Stadionausbau beim FCW.
- Club-Boss Mike Keller sieht in diesem Entscheid ein «schönes Zeichen.
Zwei neue Tribünen und ein Betriebs- und Kantinengebäude werden auf der Schützenwiese entstehen. Diese Vorlage hat das Stimmvolk in Winterthur deutlich angenommen. Das freut auch Mike Keller, Präsident des FC Winterthur.

Redaktion: Das Abstimmungsresultat setzt einen Meilenstein für die Zukunft des Winterthurer Spitzen-, Nachwuchs- und Frauenfussballs, haben Sie am Sonntag eine Champagnerflasch geöffnet?
Mike Keller: Vertreter des Clubs und der Stadt waren im Clubhaus versammelt und haben mit Spannung auf das unerwartete Resultat gewartet und dann mit voller Dankbarkeit und Freude angestossen.
Redaktion: Das eine ist die Bedeutung für die Zukunft, das andere das tolle Gefühl, dass 75 Prozent der Bevölkerung hinter dem FCW steht bzw. Ihr sehr viel richtig macht?
Keller: Ja, das war wirklich ein schönes Zeichen der Winterthurer Bevölkerung nicht nur für den FCW, sondern auch für die ganze Stadt und Region und hat hoffentlich auch eine positive Signalwirkung für weitere Investitionen in den attraktiven Sportstandort Winterthur.
Für uns als FCW war es eine Bestätigung, dass wir mit unserer über 20-jährigen Aufbauarbeit und Philosophie auf dem richtigen Weg sind und motiviert uns gleichzeitig, diesen konsequent weiter zu verfolgen.

Redaktion: Die Schützi wird bis 2029 zur Grossbaustelle, ändert dies etwas an der sportlichen Ausrichtung?
Keller: Wir bleiben ambitioniert und verfolgen gleichzeitig unseren Weg der nachhaltigen sportlichen, finanziellen und organisatorischen Weiterentwicklung des Clubs unabhängig von der Ligazugehörigkeit und machen das Beste aus den Rahmenbedingungen, die uns vorliegen.
Interview: George Stutz
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Dieser Artikel ist zuerst in der «Winterthurer Zeitung» erschienen.












