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    FC Thun: Captain-Duo angeblich degradiert

    Simon Huber
    Simon Huber

    Thun,

    Beim FC Thun sollen Marco Bürki und Jan Bamert vorerst nicht mehr Captain sein. Der Klub spricht von einer «Bewährungsphase».

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    Trainer Gian-Luca Privitelli soll beim FC Thun durchgegriffen haben. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Marco Bürki und Jan Bamert sollen beim FC Thun das Captainamt verloren haben.
    • Grund sollen die vielen Platzverweise der beiden Führungsspieler sein.
    • Präsident Andres Gerber will von einer Degradierung nichts wissen.

    Am Donnerstag ist es so weit: Der FC Thun bestreitet gegen Twente Enschede sein erstes Spiel in der Ligaphase der Conference League.

    Ob Marco Bürki oder Jan Bamert dann die Captainbinde tragen, ist plötzlich fraglich.

    fc thun
    Marco Bürki soll beim FC Thun vorerst nicht mehr Captain sein. - keystone

    Denn beim Meister brodelt es. Nach dem 2:4 beim FCZ am Samstag soll Trainer Gian-Luca Privitelli durchgegriffen haben.

    Wie «Blick» berichtet, soll er Bürki und dessen Vize Bamert vor versammelter Mannschaft das Captainamt entzogen haben. Bis Ende Jahr soll es keinen fixen Captain geben.

    Zu viele Rote Karten für die Leader des FC Thun

    Der Auslöser: Thuns Leader fliegen zu oft vom Platz. Bürki sitzt gerade seine dritte Rotsperre innert weniger Monate ab.

    Im Letzigrund sieht dann auch Bamert direkt Rot. Statt das Team zu führen, schwächen die beiden es.

    fc thun
    Jan Bamert soll beim FC Thun nicht mehr Vize-Captain sein. - keystone

    Bei Bürki soll die Reaktion sehr emotional gewesen sein. Auch im Team soll der Entscheid teils für Unverständnis sorgen. Dabei ist der Verteidiger seit 2021 das Gesicht des Klubs.

    Als Captain führte er Thun zum Aufstieg und zum sensationellen Meistertitel. Im Februar verlängerte er seinen Vertrag bis 2028.

    Gerber stellt sich hinter den Trainer

    Präsident Andres Gerber will von einer Degradierung nichts wissen. «Es ist eine Bewährungsphase», sagt er gegenüber der Zeitung. Er rechnet damit, dass Bürki oder Bamert bald wieder mit der Binde auflaufen. Der Trainer wolle ein Zeichen setzen, dass alle Verantwortung tragen müssen.

    Ist es richtig, dass der FC Thun Bürki und Bamert die Captainbinde wegnimmt?

    Sportlich läuft es dem Meister derzeit nicht. Thun verliert vier der letzten fünf Ligaspiele und ist nur Neunter. «Manchmal ist es gar nicht schlecht, einen Weckruf zu machen», sagt Gerber.

    Super League (13.10.2026)SpSNUTorePkt
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    Kommentare

    User #1447 (nicht angemeldet)

    Habt Geduld, bald ist Lustrinelli wieder bei euch!

    User #2178 (nicht angemeldet)

    Dank Bürki hat der FC Thun möglicherweise Millionen verloren. Seine völlig unnötige Rote Karte war der Wendepunkt im Spiel gegen Dinamo Zagreb und hat die Chance auf einen Einzug in die Champions League massiv geschmälert. Eigentlich müsste man ihm nicht nur die Captainbinde entziehen, sondern ihn gleich ganz aus der Startelf nehmen.

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