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FC St.Gallen: Maassen hadert mit Winti-Rasen – und lobt App

Endlich legt auch der FC St.Gallen los: Die Espen empfangen nach dem abgesagten Spiel in Winterthur am Sonntag Servette.

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Enrico Maassen, Trainer beim FC St.Gallen, vor dem Spiel gegen Servette. - fcsg.tv

Das Wichtigste in Kürze

  • FCSG-Trainer Enrico Maassen ärgert sich über die Spiel-Absage in Winterthur.
  • Für den Coach ist es unverständlich, dass nicht jeder Erstligist eine Rasenheizung hat.
  • Am Sonntag um 16.30 Uhr empfangen die Espen Servette.

Während Servette am Sonntag bereits das dritte Spiel des Jahres bestreitet, steht der FC St.Gallen vor seiner Premiere.

Grund dafür ist das verschobene Auftaktspiel gegen den FC Winterthur. Grund dafür war der gefrorene Rasen auf der Schützenwiese – und das ärgert FCSG-Coach Maassen.

«Wir laufen diesem Spiel jetzt hinterher, es wird wohl eine zusätzliche englische Woche auf uns warten», so Maassen.

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Das FCSG-Auswärtsspiel in Winterthur musste abgesagt werden. - keystone

Der Trainer am Medientermin weiter: «Wir können es nicht ändern, aber ich habe es schon im letzten Jahr gesagt: In einer ersten Liga und einem so modernen Land muss es in einem Stadion eine Rasenheizung geben!»

Maassen legt nach: «Ein gewisser Standard muss da sein – aber wir haben nicht entschieden, dass man eine Lizenz erhält ohne Rasenheizung.»

Man wäre bereit gewesen für das Spiel in Winterthur. Aber er wolle nicht mehr über ein Spiel sprechen, das nicht stattgefunden habe. «Fakt ist: Servette hat schon zweimal gespielt – wir konnten nur trainieren», so Maassen.

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Wie startet der FC St.Gallen ins neue Jahr. - keystone

FCSG-Profi Christian Witzig wird an Medientermin gefragt, wie sich die Profis vor einem Spiel auf die Gegner vorbereiten.

Der Nati-Spieler (1 Länderspiel) sagt: «Jeder Spieler ist da unterschiedlich. Es gibt Profis, die analysieren ihren Gegenspieler sehr, andere sind eher intuitiv und spielen einfach ihres Spiels.

Enrico Maassen lobt App des FC St.Gallen

Witzig erklärt: «Bei mir ist es nicht so, dass ich meinen Gegner gross anschaue. Ich versuche mich auf die Räume zu fokussieren, in denen mein Gegenspieler nicht ist. Das ist eher mein Spiel.»

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Christian Witzig im Trikot des FC St.Gallen. - keystone

Da hakt sein Trainer ein – und lobt die technischen Möglichkeiten, die der FC St.Gallen seit Anfang Saison bietet: «Jeder Spieler bei uns hat eine App mit Zugriff auf seinen potentiellen Gegenspieler. Dort kann er sich ansehen, wie er spielt – mit oder ohne Ball.»

Maassen weiter: «Wie Christian gesagt hat: Es ist jedem überlassen, wieviel man da reinschaut. Aber wir im Trainerteam sehen natürlich, wer sich wie oft informiert hat.»

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Enrico Maassen hat seinen Vertrag beim FC St.Gallen verlängert. - keystone

«Wenn es dann im Spiel nicht so funktioniert? Dann raten wir schon dazu, vielleicht vor der nächsten Partie genauer reinzuschauen», so der Trainer schmunzelnd.

Maassen: «Servette hat einiges angepasst»

Für den Deutschen, der seinen Vertrag eben bis 2028 verlängert hat, ist für Sonntag klar: «Übermorgen zählt es, da müssen wir da sein. Gegen Servette braucht es einen sehr guten Kopf. Sie haben einiges angepasst, spielen vertikaler. Wir müssen bei uns bleiben und unser Spiel durchziehen.»

Wer setzt sich am Sonntag durch?

Anpfiff zum Heimspiel des FC St.Gallen gegen Servette ist am Sonntag um 16.30 Uhr.

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