FC Basel: Das sagen Stocker und Herrmann zu ihren neuen Positionen
Während der Fokus der Fussball-Schweiz auf der WM liegt, stellt der FC Basel die Weichen für die neue Saison. Die Verantwortung liegt neu bei zwei Akteuren.

Das Wichtigste in Kürze
- Beim FC Basel wird vieles personell nicht mehr so sein wie zuletzt.
- Nicht nur auf dem Platz wird es neue Gesichter geben. Auch in der Führungsetage hat sich einiges getan.
- Mit Andreas Herrmann und Ex-Captain Valentin Stocker sind nun zwei Köpfe verantwortlich für die Bildung der ersten Mannschaft.
Der FCB stellt sich für die kommende Saison neu auf.
Veränderungen im Kader gibt es bereits: Wie die Bebbi am Donnerstag vermeldeten, verlässt Finn van Breemen den Club in Richtung Portugal. Dasselbe gilt für Dion Kacuri. Er geht leihweise zum SC Austria Lustenau.
Auch Identifikationsfigur Dominik Schmid scheint auf den Absprung zu sein. Ihn zieht es gemäss Transfer-Experte Fabrizio Romano zu RB Salzburg. Im Gegenzug konnten die Basler dafür die Torwartfrage klären: Jonas Omlin kehrt ans Rheinknie zurück.
In der Führungsetage gibt es ebenso Neuerungen. Nach dem Abgang von Sportdirektor Daniel Stucki sind neu zwei Köpfe verantwortlich für die Bildung der Mannschaft.

Andreas Herrmann, in der Vergangenheit für Manchester United tätig, fungiert neu als Technischer Direktor. Daneben agiert ein in Basel bekanntes Gesicht (kommissarisch) als Sportlicher Leiter.
Valentin Stocker: «Geht nicht um mich als Person, sondern um den FC Basel als Club»
Ex-Captain Valentin Stocker soll gemäss Club-Mitteilung erster Ansprechpartner für Cheftrainer, Staff und Spieler sein.
«In erster Linie geht es nicht um mich als Person. Sondern um den FC Basel als Club», sagt der ehemalige Nationalspieler zu seiner neuen Rolle.
Stocker habe das Gefühl gehabt, jetzt dem Verein helfen zu können. Er betont, dass die Abläufe sich im Vergleich zu zuvor nicht zu sehr verändert hätten.
Man habe sich nun breiter aufgestellt und die Aufgaben auf mehrere Schultern verteilt, erklärt Herrmann.

Es laufen aktuell «sehr viele Gespräche». Die ersten Wochen seien intensiv gewesen, so der Deutsche. Dennoch sehe man sich «gut gewappnet» für die neue Saison.
Die Ziele seien klar – die Rückkehr ins internationale Geschäft werde angepeilt. Auch sagt Herrmann: «Wir wollen um alle Titel mitspielen.»
Offiziell behält Valentin Stocker seine Position vorerst nur bis zum Ende der Transferperiode. Für die Zeit danach sei «alles offen», so Stocker. Wenn es gut läuft, gehe es weiter. Ansonsten könne man auch wieder Veränderungen vornehmen.
«Es geht mir nicht um das Finanzielle oder Karrierechancen», so der neue Sportliche Leiter. Er wolle verhindern, dass der Verein wieder in eine schwierige Situation kommt.
Zur vergangenen Spielzeit sagt er: «Letzte Saison haben wir es aus verschiedenen Gründen nicht geschafft, die Mannschaft so einzuspielen, um erfolgreich zu sein.» Von der Qualität her habe man mehr Potenzial gehabt.
Es gehe darum, elf Spieler zu haben, die «die Emotionen so übertragen, dass die Leute hinter ihnen stehen.»
FC Basel: Vorbereitung steht kurz bevor
Bereits nächste Woche am Montag startet der FC Basel in die Vorbereitung auf die Saison 2026/27. Ein Trainingslager wird es nicht geben.
Highlight der «Pre-Season» ist das Testspiel gegen den italienischen Topclub Juventus Turin am 18. Juli (15.30 Uhr) im St. Jakob-Park.












