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    FC Basel: Das sagen die Verantwortlichen zum Celestini-Wechsel

    Ronny Reisch
    Ronny Reisch

    Basel,

    Double-Coach Fabio Celestini wird für seinen Wechsel nach Moskau scharf kritisiert. Die Verantwortlichen beim FC Basel wollen über den Ex-Coach nicht urteilen.

    Fabio Celestini
    Fabio Celestini verlässt den FC Basel als Double-Sieger. Sein Wechsel nach Moskau sorgt vielerorts zumindest für Stirnrunzeln. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Fabio Celestini verlässt Basel und heuert in Moskau an – ein Wechsel mit Nebengeräuschen.
    • FCB-Sportdirektor Daniel Stucki sagt: «Jeder Mensch hat seine eigenen Werte».
    • Celestini-Nachfolger Ludovic Magnin lebt nach dem Prinzip: «leben und leben lassen».

    Double-Sieger FC Basel hat bereits wieder das Training im Hinblick auf die neue Saison aufgenommen. Beim Trainingsauftakt an der Seitenlinie: Der neue Trainer Ludovic Magnin. Erfolgscoach Fabio Celestini verlässt den FCB – und heuert in Russland an.

    «Ich wünsche ihm auch in Moskau viel Erfolg», wird FCB-Sportdirektor Daniel Stucki von «CH Media» zitiert. Stucki sagt diplomatisch: «Jeder Mensch hat seine eigene Entscheidungsgrundlage und seine eigenen Werte.» Diejenigen von Celestini kenne er nicht.

    Fabio Celestini
    Fabio Celestini und Daniel Stucki arbeiteten in der Saison 2024/25 erfolgreich zusammen, jetzt trennen sich die Wege. (Archivbild) - Keystone

    Club und Trainer hätten sich «für beide Seiten zufriedenstellend» getrennt. Sportdirektor Daniel Stucki hält aber fest: «Wenn Fabio auch privat ein Freund von mir wäre, würde ich ihm wohl etwas sagen.»

    Ist der Russland-Wechsel von Celestini nachvollziehbar?

    Bei vielen Fans des FC Basel war der Wechsel von Fabio Celestini nach Moskau auf grosses Unverständnis gestossen. Neben der sportlichen Perspektive sorgt besonders die moralische Komponente beim russischen Militärclub für Brisanz.

    Der neue FCB-Coach Ludovic Magnin sagt zu der Kritik an der Entscheidung seines Vorgängers: «leben und leben lassen». Er finde nicht, dass jeder die Entscheidungen anderer beurteilen müsse. Trotzdem sagt auch Magnin vielsagend: «Es gibt Dinge in meinem Kopf, die ich wahrscheinlich nie machen werde.»

    Kommentare

    User #5170 (nicht angemeldet)

    Letztendlich muss jeder für sich selbst entscheiden was er für gut oder weniger gut erachtet. Wir müssen das nicht verstehen und sollten diesen Fall jetzt einfach mal in sich ruhen lassen. Er hat sich für "nobody’s way“ entschieden. So sei es dann halt!

    User #5594 (nicht angemeldet)

    Ich glaube nicht, dass Celestini in Russland so akzeptiert wird, wie er sich das wünscht. Das wird ein kurzes Gastspiel geben. Die ganze Aufregung ist vergebens.

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