DFB-Präsident Reinhard Grindel tritt zurück

    Mathias Kainz
    Mathias Kainz

    Deutschland,

    Reinhard Grindel steht unter Korruptionsverdacht. Am Dienstag legte er sein Amt als DFB-Präsident mit sofortiger Wirkung nieder.

    Reinhard Grindel (DFB-Präsident)
    DFB-Präsident Reinhard Grindel steht offenbar vor dem Rücktritt. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • DFB-Präsident Reinhard Grindel wurde von deutschen Medien der Korruption beschuldigt.
    • Am Dienstagnachmittag verkündete der 57-Jährige seinen sofortigen Rücktritt.

    Reinhard Grindel ist am Dienstag als Präsident des Deutschen Fussball-Bundes zurückgetreten. Zuvor hatten deutsche Medien über den Korruptions-Verdacht gegen den 57-Jährigen berichtet. Seine Ämter bei Uefa und Fifa will der Deutsche aber vorerst nicht zurücklegen.

    Grindel erklärte in einer ersten Stellungnahme zum DFB-Rücktritt: «Ich entschuldige mich dafür, dass ich durch mein Handeln Vorurteile gegenüber haupt- oder ehrenamtlich Tätigen im Fussball bestätigt habe.»

    Ein Bericht des deutschen Magazins «Spiegel» brachte den Stein ins Rollen. Demnach habe Grindel für seine Funktion als Vorsitzender der DFB-Medien Verwaltungsgesellschaft 78'000 Euro (87'000 Franken) kassiert. Dennoch erhielt er vom Verband während seiner Amtszeit bei der Verwaltungsgesellschaft eine Entschädigung für den vermeintlichen Verdienstausfall.

    Zudem habe sich Grindel eine Uhr mit fünfstelligem Wert schenken lassen. Das Geschenk stammt von dem Ukrainer Grigoriy Surkis, seines Zeichens Uefa-Vizepräsident.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    Weiterlesen

    Philipp Lahm DFB
    1 Interaktionen
    DFB-Präsidium

    MEHR IN SPORT

    Aserbaidschan Baku Formel 1
    1 Interaktionen
    Heute Training!
    HC Davos
    Hiobs-Botschaft
    Jürgen Klopp
    3 Interaktionen
    Heute Premiere

    MEHR AUS DEUTSCHLAND

    mecklenburg vorpommern
    7 Interaktionen
    Wahl
    AfD Brandmauer
    Magdeburg
    oktoberfest
    München