Der FCB-Bezwinger LASK steht in der Champions League nun selbst vor dem Out im Playoff. Grund dafür ist eine mehr als strittige VAR-Entscheidung.
LASK Champions League
Der FCB-Bezwinger LASK steht nun selbst vor dem Out in der Qualifikation zur Champions League. - LASK
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Das Wichtigste in Kürze

  • Der LASK verliert das Hinspiel gegen FC Brügge im CL-Playoff zuhause mit 0:1.
  • Entscheidend ist vor allem eine mehr als strittige Elfmeterentscheidung.
  • Der Videoschiedsrichter steht nach dem ersten Einsatz in Österreich schon in der Kritik.

Erstmals kam der Videoschiedsrichter in einem Spiel in Österreich zum Einsatz – und wurde prompt zum Skandal. Der LASK, vor Kurzem noch siegreich gegen den FCB, verlor das Hinspiel der Playoffs zur Champions League. Im Heimspiel gegen den FC Brügge fiel das frühe Tor zum 0:1 nach einer strittigen Elfmeter-Entscheidung.

Grund dafür: Vor dem Foul, aus dem der Penalty zum 1:0-Siegtor entstand, gab es eine vermeintliche Abseitsstellung durch Brügge. Der Videoschiedsrichter erkannte aber kein Abseits, der Treffer zählte. Und der LASK biss sich an den Belgiern die Zähne aus.

Noch Hoffnung auf die Champions League

Nach dem Spiel wetterte der Linzer Spielmacher Peter Michorl gegen den Videobeweis. «Bei der Szene zum Elfmeter habe ich den Schiedsrichter gefragt, was er gesehen hat. Er meinte, ein Foul wäre es sicher gewesen, und Abseits wird überprüft. Jetzt frage ich mich: Wozu gibt es einen Video-Schiedsrichter?»

Trainer Valerien Ismael sah die Situation etwas nüchterner. «Die erste Szene von Brügge ist natürlich ärgerlich mit der Abseitsposition», so der Deutsch-Franzose. «Doch noch mehr ärgert mich unsere Chancenverwertung. Wir hatten vor allem am Anfang eine sehr starke Phase, müssen da aber einfach konsequenter sein vor dem Tor.»

Noch lebt für die Linzer die Chance auf den Einzug in die Champions League. Im Rückspiel kommenden Mittwoch in Brügge muss man «nur» ein 0:1 wettmachen.

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