Werders Lizenzspieler-Chef: Abschied von Kohfeldt nicht klar

    DPA
    DPA

    Deutschland,

    Werder Bremens Lizenzspieler-Chef Clemens Fritz hat Spekulationen zurückgewiesen, ein Abschied von Trainer Florian Kohfeldt nach dieser Saison sei bereits beschlossene Sache.

    Clemens Fritz, Lizenzspieler-Chef bei Werder Bremen. Foto: Carmen Jaspersen/dpa
    Clemens Fritz, Lizenzspieler-Chef bei Werder Bremen. Foto: Carmen Jaspersen/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Kohfeldt war von den Verantwortlichen nach sieben Liga-Niederlagen in Serie öffentlich infrage gestellt worden und hatte nach dem 1:3 bei Union Berlin erst einmal nur eine Job-Garantie für das Halbfinale im DFB-Pokal gegen RB Leipzig erhalten.

    «Das ist völliger Quatsch», sagte Fritz in einer Online-Medienrunde des Fussball-Bundesligisten. «Fakt ist, dass er Vertrag bis 2023 hat. Wir haben in den Gesprächen zuletzt nicht einmal über die neue Saison gesprochen. Wir legen den Fokus auf die nächsten Wochen, alles andere sollte uns aktuell nicht interessieren», sagte der Ex-Profi.

    Kohfeldt war von den Verantwortlichen nach sieben Liga-Niederlagen in Serie öffentlich infrage gestellt worden und hatte nach dem 1:3 bei Union Berlin erst einmal nur eine Job-Garantie für das Halbfinale im DFB-Pokal gegen RB Leipzig erhalten. Trotz des Ausscheidens bekannten sich die Bremer Bosse aufgrund der kämpferisch überzeugenden Leistung des Teams danach zu Kohfeldt.

    Allerdings gilt es als höchst wahrscheinlich, dass sich die Wege nach dieser Saison unabhängig vom Ausgang der Spielzeit trennen werden. Werder hat als Tabellen-14. aktuell nur einen Punkt Vorsprung auf den Relegationsplatz. Schon in der vergangenen Saison hatten sich die Grün-Weissen erst in der Relegation gerettet.

    «Natürlich werden wir nach der Saison eine klare Analyse machen. Das ist unsere Pflicht, und dann werden wir sehen», sagte Fritz zur Zukunft von Kohfeldt. Der Coach hatte ein Ende der Zusammenarbeit nach dem Spiel gegen Leipzig angedeutet. «Ich will das Ganze hier, die Saison, vernünftig zu Ende bringen», hatte Kohfeldt gesagt - und dabei schon sehr noch Abschied geklungen. Werder trifft noch auf Leverkusen, Augsburg und Mönchengladbach.

    Werder Bremen überlegt im Abstiegskampf das von der Deutschen Fussball Liga vorgeschriebene Quarantäne-Hotel ausserhalb von Bremen zu beziehen. «Es kann auch sein, dass wir nach dem Spiel in Augsburg ein paar Tage in Süddeutschland bleiben», sagte Fritz.

    «Wir prüfen derzeit, ob wir vielleicht erst am Freitag vor dem Spiel gegen Gladbach nach Bremen zurückkehren», sagte Fritz. Die Verantwortlichen wollen damit den Teamgeist weiter stärken und den Spielern zudem etwas Abwechslung bieten. Die Tage vor dem Spiel in Augsburg werden die Grün-Weissen im Parkhotel Bremen verbringen.

    Um im Liga-Schlussspurt die Gefahr von positiven Corona-Fällen und damit eventuell einhergehenden Quarantäne-Anordnungen zu umgehen, hatte die DFL beschossen, alle Profi-Clubs rund um den 33. und 34. Spieltag zum Aufenthalt in Quarantäne-Hotels zu zwingen. Die Zeit dafür beginnt am 12. Mai.

    Kommentare

    Weiterlesen

    Dargebotene Hand
    137 Interaktionen
    «Weniger empathisch»
    Martin Jucker.
    294 Interaktionen
    Einbrüche

    MEHR IN SPORT

    Schweizer Nati Tribünenzeugnis
    99 Interaktionen
    Sieg über Mazedonier
    Schweizer Nati Nachspielzeit
    99 Interaktionen
    3:0-Sieg
    schmidi
    12 Interaktionen
    Betrugsvorwurf
    fcl
    Vor Lugano-Spiel

    MEHR AUS DEUTSCHLAND

    afd Thüringer Landtag
    1 Interaktionen
    Neuwahl
    Porsche
    2 Interaktionen
    Absatz gebremst
    5 Interaktionen
    Weissach/Stuttgart
    1 Interaktionen
    Bülach