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    Starker BVB schöpft Mut für die Champions League

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    Drei Gegentore in Bremen, gar vier in Leverkusen – beim BVB war die Abwehr zuletzt bedenklich löchrig. Doch beim 4:0 gegen Frankfurt ist alles anders.

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    Die Dortmunder feiern den klaren Sieg gegen Eintracht Frankfurt. - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die BVB-Abwehr war zuletzt bedenklich löchrig.
    • Beim 4:0-Sieg gegen Frankfurt bleibt diese allerdings souverän.

    Nach zuletzt harscher Kritik an der eines Titelaspiranten unwürdigen Abwehrschwäche überstand Borussia Dortmund beim souveränen 4:0 (1:0) über Eintracht Frankfurt eine Partie ohne Gegentor.

    Diese herbeigesehnte Stabilität bereitete allen Beteiligten mehr Freude als die erneut hohe Trefferzahl. «Es war heute sehr wichtig, dass wir alle zusammen als Mannschaft verteidigt haben. Wenn wir so weiter machen und so stabil bleiben, können wir noch sehr erfolgreich sein», kommentierte Neuzugang Emre Can.

    Anders als bei den frustrierenden Niederlagen im DFB-Pokal bei Werder Bremen (2:3) und in der Meisterschaft bei Bayer Leverkusen (3:4) war auf die Abwehr diesmal Verlass. Dass die Borussia nur einen gegnerischen Torschuss zuliess, hat es seit Erhebung dieser Daten nur einmal zuvor gegeben: am 9. November 2014 beim 1:0 gegen Mönchengladbach. «Das war die Reaktion, die die Mannschaft zeigen wollte. Nach zwei Niederlagen mussten wir liefern, und das haben wir heute gemacht», befand Abwehrspieler Lukasz Piszczek.

    Im Spiel nach vorn ist der BVB ohnehin über jeden Zweifel erhaben. Mit beachtlichen 63 Toren nach 22 Spieltagen sorgte das Team von Trainer Lucien Favre für einen Vereinsrekord. Die im Duell mit den Hessen gezeigte Mischung aus Zweikampfstärke und Offensivkraft macht Abwehrchef Mats Hummels Hoffnung für das Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League am Dienstag (21 Uhr/DAZN) gegen Paris Saint-Germain: «Es waren viele gute Sachen heute. Wenn wir das mitnehmen, werden wir gegen Paris eine sehr gute Chance haben.»

    Dagegen ging für die Frankfurt eine Erfolgsserie von zuletzt fünf Pflichtspielen ohne Niederlage zu Ende. Anders als beim imposanten 5:1 über Bayern München Anfang November und den beiden Erfolgen über Leipzig in der Meisterschaft (2:0) und im DFB-Pokal (3:1) erwies sich die Eintracht diesmal nicht als Favoritenschreck. Vor allem im Spiel nach vorn blieb das Team weit unter seinen Möglichkeiten. Trainer Adi Hütter machte aus seinem Frust keinen Hehl: «Das war heute ein Klassenunterschied. Wir haben weitgehend das vermissen lassen, was uns in den vergangenen Wochen ausgezeichnet hat.»

    Gleichwohl ist der Fussball-Lehrer zuversichtlich, dass sein Team bis zum Europa-League-Duell am Donnerstag daheim gegen RB Salzburg die richtigen Schlüsse aus der Lehrstunde von Dortmund zieht: «Ich bin sicher, dass wir vor ausverkauftem Haus ein anderes Bild abgeben werden.»

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