Serie A will Saison nach Lockdown regulär beenden

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    Italien,

    Offenbar will die Serie A die unterbrochene Saison nun doch beenden. Trotz des Widerspruchs mehrerer Vereine.

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    Cristiano Ronaldo im Einsatz für Juventus Turin in der Serie A. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Serie A soll trotz der Corona-Krise beendet werden.
    • Sieben Klubs hatten sich klar dagegen ausgesprochen.

    Die italienische Serie A will trotz des Widerstands zahlreicher Vereine die Saison nach Ende des Corona-Lockdowns beenden. «Das Lega Serie A Council bestätigte am Montagabend einstimmig seine Absicht. Die Saison 2019/20 soll zu Ende gespielt werden – sofern die Regierung dies zulässt», hiess es in einer Ligaerklärung. Die Liga tagt am Mittwoch, um über Pläne zum Neustart der Meisterschaft zu diskutieren.

    Eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs werde dabei «gemäss den Bestimmungen der FIFA und der UEFA» erfolgen. Dies soll «gemäss den medizinischen Protokollen zum Schutz der Spieler» passieren.

    Mit Brescia, Torino, Udinese, Sampdoria, dem FC Genua, SPAL und Cagliari sprachen sich sieben Klubs gegen einen Neustart aus. Sechs dieser Vereine sind im besonders vom Coronavirus betroffenen Norden Italiens beheimatet.

    Italiens Sportminister Vincenzo Spadafora dämpfte in einem Gespräch mit dem TV-Sender Rai 2 allerdings die Hoffnungen. «Weder der Neustart der Fussballmeisterschaft noch eine Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs sind für den 4. Mai gesichert.»

    Selbst eine Rückkehr in den Trainingsalltag werde nicht automatisch einen zeitnahen Beginn des Spielbetriebs zur Folge haben.

    Der Sportminister reagierte damit auf einen Appell der italienischen Fussballergewerkschaft AIC. «Wir wollen so rasch wie möglich wieder aufs Spielfeld zurück», hatte die Gewerkschaft in einer Pressemitteilung gefordert. «Dies mit höchster Sicherheitsgarantie und nach gründlichen Gesundheitschecks.»

    Giovanni Malago, plädierte am Montag dafür, im Falle eines Saisonabbruchs in der Serie A den Titel nicht zu vergeben. «Das wäre meiner Ansicht nach vernünftig und sollte alle Sportarten betreffen», sagte Malago. Er ist Präsident von Italiens Olympischem Komitee (CONI)

    Der Ball ruht in Italiens Spitzenliga bereits seit Anfang März. Die Teams haben noch bis zu 13 Saisonspiele zu absolvieren.

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