Löw mit klarem Schweiz-Plan: Vertrauen in die Kiew-Sieger

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    Deutschland,

    Der Plan für das nächste Nations-League-Spiel gegen die Schweiz steht schon. Joachim Löw will seinem Team im Schnelldurchlauf die wichtigsten Dinge theoretisch und praktisch vermitteln.

    Der Bundestrainer hat einen klaren Plan: Gegen die Schweiz mit dem Sieger-Team von Kiew. Foto: Federico Gambarini/dpa
    Der Bundestrainer hat einen klaren Plan: Gegen die Schweiz mit dem Sieger-Team von Kiew. Foto: Federico Gambarini/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Nach einem Regenerationstag im Teamhotel direkt am Rhein schaltet Joachim Löw ein weiteres Mal in den Wettkampfmodus.

    Die deutsche Fussball-Nationalmannschaft bereitet sich am heutigen Montag in Köln auf ihr drittes Spiel innerhalb von sieben Tagen vor.

    «Aufgrund der wenigen Zeit ist es schwierig, im Training ständig neue Akzente und neue Einflüsse einzubringen», sagte der Bundestrainer nach dem ersten Länderspielsieg des Jahres beim 2:1 gegen die Ukraine in Kiew.

    Dennoch soll am 13. Oktober (20.45 Uhr/ARD) aus dem Premierenerfolg in der Nations League im Heimspiel gegen die Schweiz ein kleiner Trend gemacht werden. «Es geht viel über die Theorie und über Spiele. Einige Punkte haben wir schon klar angesprochen», sagte Löw zu den Massnahmen, um sein Team mit Blick auf die Europameisterschaft im kommenden Sommer weiter zu stabilisieren.

    Die Inhalte der Einzel- und Gruppengespräche lauten laut Löw: «Was wollen wir tun? Wie sieht unsere Identität aus? Wie sieht die Art und Weise unseres Spiels aus? Da ist jedes Training wichtig.» Mit Nebenschauplätzen will sich der 60-Jährige nicht aufhalten.

    Um die Mittagszeit wird Löw in einer Online-Pressekonferenz nochmals seine Überlegungen für die Partie gegen die Schweizer erläutern, die am Wochenende in Spanien 0:1 unterlagen. Am Abend steht das einzige Teamtraining in Vorbereitung auf die Partie an. Personell will Löw nach dem 2:1 in der Ukraine, dem ersten Länderspielsieg nach 326 Tagen, kaum etwas ändern. Nur der neue Chelsea-Angreifer Timo Werner dürfte nach überstandener Erkältung neu in die Startelf rücken. «Ich vertraue meinen Spielern. Wir haben sehr gute Spieler, eine sehr gute Mannschaft. Wir haben sehr gute Ansätze», betonte Löw.

    In Gruppe 4 der A-Liga steht Deutschland (5 Punkte) derzeit hinter Spanien (7) und vor der Ukraine (3) sowie der Schweiz (1) auf Rang zwei. Bayern-Angreifer Serge Gnabry sieht gute Möglichkeiten auf den zweiten Sieg nacheinander: «Wenn wir die Räume gut aufteilen, so wie wir es in der zweiten Halbzeit in Kiew gemacht haben, hat der Gegner wenig Chancen zuzugreifen.» Dann würden auch die Debatten um den weiterhin diskutierten Kurs, den Langzeit-Bundestrainer Löw mit dem Nationalteam fährt, weiter entschärft werden. Sein Credo: «Siege sind der wichtigste Klebstoff dafür, was eine Mannschaft ausmacht.»

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