Jens Lehmann: Mehr Dankbarkeit für Investor Windhorst

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    Aufsichtsrat Jens Lehmann hat bei Hertha BSC einen besseren Teamgeist und mehr Wertschätzung für Geldgeber Lars Windhorst angemahnt.

    Mahnt einen besseren Teamgeist und mehr Wertschätzung für Geldgeber Windhorst an: Jens Lehmann. Foto: Sven Hoppe/dpa
    Mahnt einen besseren Teamgeist und mehr Wertschätzung für Geldgeber Windhorst an: Jens Lehmann. Foto: Sven Hoppe/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • «Unter dem alten Trainer, den ich sehr schätze, Bruno Labbadia, haben sich die Spieler aus irgendeinem Grunde nicht so entwickelt, wie wir uns das alle gewünscht haben.

    Die Zukunft von Trainer-Rückkehrer Pal Dardai sieht der ehemalige Nationaltorwart vor allem bei der zuletzt so schwachen Mannschaft des Berliner Fussball-Bundesligisten.

    «Unter dem alten Trainer, den ich sehr schätze, Bruno Labbadia, haben sich die Spieler aus irgendeinem Grunde nicht so entwickelt, wie wir uns das alle gewünscht haben. Aber unter dem neuen Trainer müssen sie das jetzt tun. Und wenn er das nicht schafft, dann kommt irgendwann wieder der nächste, das ist klar», sagte Lehmann im TV-Sender Sky. Dardai hatte vor gut einer Woche die Nachfolge von Labbadia angetreten und das erste Spiel mit 1:3 gegen Eintracht Frankfurt verloren.

    Perspektivisch müsse man an den grossen Zielen festhalten. «Berlin ist nun mal die grösste deutsche Stadt. Ich finde die Vision nach wie vor gut. Es ist ein bisschen holprig geworden. Wir haben uns das Ziel gesetzt, in der nächsten Saison in Europa zu spielen, es wird wahrscheinlich nicht klappen, aber trotzdem muss man an Visionen festhalten», sagte Lehmann zur Situation beim Tabellen-15.

    Windhorsts Rolle bei der Entwicklung des Hauptstadt-Clubs sieht Lehmann, der für den Geldgeber im Hertha-Aufsichtsrat sitzt, nicht ausreichend gewürdigt. «Bei Hertha kommt es ein bisschen darauf an, auch einen Teamgeist zu entwickeln, dass alle wissen, es gibt einen Investor, der alle hat gut schlafen lassen, und dem muss man auch ein bisschen Dankbarkeit entgegenbringen», sagte der 51-Jährige.

    Trotz der zuletzt miserablen sportlichen Entwicklung rechnet Lehmann nicht mit einem Ende des Windhorst-Engagements. «Das weiss ich nicht. Als ich mich anfangs mit Lars Windhorst unterhalten habe, hat er gesagt, das kann er sich vorstellen, dass das ein Leben lang seine Begleitung wird, die Hertha.» Windhorst hat bislang 274 Millionen Euro in die Profiabteilung investiert. Bis zum Sommer stehen weitere Zahlungen von 100 Millionen Euro an.

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