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    Italienischer Donezk-Trainer hat Ukraine verlassen

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    Ukraine,

    Nach tagelangem Warten in einem Hotel in Kiew hat der italienische Fussball-Trainer Roberto De Zerbi die Ukraine verlassen und ist in sein Heimatland zurückgekehrt.

    Roberto De Zerbi ist Trainer von Schachtjor Donezk. Foto: -/Ukrinform/dpa
    Roberto De Zerbi ist Trainer von Schachtjor Donezk. Foto: -/Ukrinform/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Italiener lobten nach der «komplexen Operation» vor allem die Europäischen Fussball-Union und Uefa-Präsident Aleksander Ceferin, «der sich in diesen Stunden bedingungslos dafür einsetzte, dass die Mitglieder der internationalen Fussball-Familie in dieser gefährlichen Kriegssituation in Sicherheit kommen», wie es hiess.

    Italiens Verband FIGC teilte mit, dass der 42-Jährige und andere Mitglieder seines Trainerteams mit einen Flugzeug aus Ungarn angekommen seien. «Diese Nachricht haben wir alle herbei gesehnt, sie erfüllt uns mit Freude», sagte der italienische Verbandspräsident Gabriele Gravina. Zuvor hatte die «L'Équipe» über die Ausreise De Zerbis berichtet.

    Die Italiener lobten nach der «komplexen Operation» vor allem die Europäischen Fussball-Union und Uefa-Präsident Aleksander Ceferin, «der sich in diesen Stunden bedingungslos dafür einsetzte, dass die Mitglieder der internationalen Fussball-Familie in dieser gefährlichen Kriegssituation in Sicherheit kommen», wie es hiess.

    De Zerbi hatte mit der Mannschaft zuletzt in einem Hotel in Kiew festgesessen. Er berichtete, dass sie nachts vom Bombenlärm geweckt worden seien. Botschaften und Behörden hatten sich bemüht, die ausländischen Trainer und Spieler ausser Landes zu bringen.

    Eine Gruppe in der Ukraine aktiver brasilianischer Spieler und Betreuer mit Familien waren am Samstag im Zug von Kiew in Richtung Rumänien aufgebrochen; 36 Stunden später trafen sie in Bukarest ein, wie der Physiotherapeut Luciano Rosa bei Instagram verkündete.

    De Zerbi habe in der ukrainischen Hauptstadt gewartet, bis alle seine Spieler auch Möglichkeiten zur Ausreise hatten, schrieb der Sky-Reporter Gianluca Di Marzio. «Der Letzte, der Kiew verlässt», teilte De Zerbi in der Nacht auf Montag auf Instagram mit.

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