Eklat an WM – Spielerin Hermoso bekräftigt: Kuss war aufgezwungen!

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    Spanien,

    Im Gerichtsfall rund um Spaniens Ex-Verbandschef Luis Rubiales wurde Spielerin Jennifer Hermoso vorgeladen. Erneut fand die Weltmeisterin deutliche Worte.

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    Spaniens Verbandschef Luis Rubiales küsst Weltmeisterin Jennifer Hermoso auf den Mund. - RTVE

    Das Wichtigste in Kürze

    • Spaniens Ex-Verbandschef Luis Rubiales drohen bis zu vier Jahren Haft.
    • An der WM hatte er Spielerin Jennifer Hermoso an der Siegerehrung geküsst.
    • Hermoso bekräftigt vor Gericht, dass der Kuss ohne ihre Zustimmung passiert sei.

    Im Kuss-Skandal hat die spanische Weltmeisterin Jennifer Hermoso bei einer Befragung vor Gericht bekräftigt, dass der frühere Chef des spanischen Fussballverbandes RFEF, Luis Rubiales, ihr ohne Einverständnis einen Kuss gegeben habe.

    «Jetzt hängt alles von der Justiz ab», sagte die 33-Jährige anschliessend beim Verlassen des Staatsgerichtshofes in Madrid.

    Jennifer Hermoso
    Jennifer Hermoso bekräftigte vor Gericht in Madrid, dass der Kuss des früheren spanischen Verbandschefs aufgezwungen war. - dpa

    Rubiales hatte sie am 20. August bei der WM-Siegerehrung in Sydney vor laufenden Kameras auf den Mund geküsst und damit einen Skandal ausgelöst, in dessen Folge er von der FIFA für drei Jahre und dem spanischen Sportgerichtshof gesperrt wurde und als RFEF-Chef zurücktrat.

    Rubiales droht Haftstrafe von bis zu vier Jahren

    Der damalige Verbandsboss beteuert weiterhin, Hermoso habe dem Kuss zugestimmt. Die Spielerin hatte jedoch schon damals geklagt, sie habe sich bei der Siegerehrung «als Opfer einer impulsiven, sexistischen und unangebrachten Handlung gefühlt, der ich nicht zugestimmt habe».

    Verfolgen Sie den Gerichtsfall um Luis Rubiales und den Kuss-Skandal?

    Der zuständige Untersuchungsrichter Francisco de Jorge hat bereits zahlreiche Zeugen befragt, darunter auch mehrere Spielerinnen des spanischen Weltmeister-Teams. Er muss entscheiden, ob Rubiales auf die Anklagebank kommt. Dem 46-Jährigen droht laut Experten eine Haftstrafe von bis zu vier Jahren.

    Unterdessen hat Hermoso einen neuen Verein gefunden. Die 33-Jährige wechselt innerhalb der mexikanischen Liga vom CF Pachuca zum mehrmaligen Meister Tigres Feminil. Das gaben die Fussballerin und der Verein in den sozialen Medien bekannt.

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