Die deutsche Nationalmannschaft in der Einzelkritik

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    Deutschland,

    Die deutsche Fussball-Nationalmannschaft hat auch den zweiten Härtetest in der Nations League gegen England mit einem Remis beendet.

    Deutschlands Torwart Manuel Neuer gestikuliert.
    Deutschlands Torwart Manuel Neuer gestikuliert. - Christian Charisius/dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Klostermann: Machte die rechte Aussenbahn erst gegen Saka und dann gegen Sterling dicht.

    Neuer: Verhinderte gegen Saka (45.+1) den Rückstand. Starke Paraden gegen Mount (52.) und Kane (76.). Machtlos beim Elfmeter.

    Klostermann: Machte die rechte Aussenbahn erst gegen Saka und dann gegen Sterling dicht. Empfahl sich somit als Katar-Option.

    Rüdiger: Der Abwehrchef räumte alles ab. Gegen Englands Topstürmer Kane im Duell der Premier-League-Grössen Punktsieger.

    Schlotterbeck: Wieder der Elfmeter-Pechvogel kurz vor Schluss. Ihm unterlaufen zu viele Risikobälle und hastige Abspiele.

    Raum: Auf der linken Aussenbahn mit vielen energischen Vorstössen. Der Hoffenheimer ist WM-Kandidat Nummer eins auf dieser Position.

    Kimmich: In der Zentrale von den Engländern oft eingeschnürt. Aber gewohnt zuverlässig und mit toller Tor-Vorlage auf Hoffmann.

    Gündogan: Mr. Ballbesitz. Kurbelte das deutsche Spiel gegen seine Premiere-League-Kollegen mit grossem Aktionsradius immer wieder an.

    Hofmann: Sammelte viele WM-Pluspunkte - nicht nur durch das Führungstor. Riss durch grosse Laufwege viele Lücken in Englands Abwehr.

    Müller: Der Kommunikator. Redete oft mit Flick an der Seitenlinie und gab Kommandos. England-Torwart Pickford (70.) verwehrte ihm ein Tor.

    Musiala: Beschäftigte mit seinen fulminanten Dribblings die ganze England-Defensive. Nach gut einer Stunde mit Standing Ovations raus.

    Havertz: Suchte als Stossstürmer immer wieder freie Räume, es fehlte das Fortune. Im zentralen Mittelfeld mit mehr Bindung zum Spiel.

    Gnabry: Ersetzte Hoffmann Mitte der zweiten Halbzeit. Konnte in der Heim-Arena keine grösseren Akzente setzen.

    Werner: Kam nach einer guten Stunde und rückte für Havertz ins Sturmzentrum. Scheiterte bei seiner besten Chance an Pickford (75.).

    Goretzka: Der Münchner war in der Schlussviertelstunde als weitere Absicherung in der Zentrale neben Kimmich gefragt.

    Sané: Kam für die letzten Minuten. Bei einem vielversprechenden Konter zu hastig im Abspiel.

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