Die deutsche Fussball-Nationalmannschaft in der Einzelkritik

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    Deutschland,

    Die Nationalmannschaft unter Trainer Hansi Flick musste sich mit einem 0:1 geschlagen gegeben.

    Deutschlands Spieler verlassen nach der Partie das Spielfeld.
    Deutschlands Spieler verlassen nach der Partie das Spielfeld. - Robert Michael/dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die deutschen Nationalspieler in der Einzelkritik:

    Der Treffer von Ungarns Adam Szalai in der 17. Minute war entscheidend.

    Die deutschen Nationalspieler in der Einzelkritik:

    ter Stegen:

    Der Neuer-Vertreter schaute beim Gegentor verdutzt hinterher. Rettete später gegen Gazdag, Adam und Kleinheisler.

    Hofmann:

    Weit weg von der guten Gladbach-Form. Hinten wacklig. In der zweiten Halbzeit in der offensiven Rolle ohne Power.

    Süle:

    Auf den Neu-Dortmunder war Verlass. Bügelte mehrfach für seine Vorderleute aus. Sammelte Punkte für den WM-Startplatz.

    Rüdiger:

    Gegen Szalai mit viel mehr Arbeit als gedacht. Im Spielaufbau nahm der Abwehr-Boss zu oft das Tempo raus.

    Raum:

    Die Baustelle hinten links ist wieder eröffnet. Der Neu-Leipziger gab keine Impulse. Ganz weit weg von WM-Niveau.

    Kimmich:

    Der beste Deutsche. Stopfte viele Löcher. Lehnte sich gegen die Niederlage auf. Zwang Gulacsi (60./77.) zu Paraden.

    Gündogan:

    Technisch ungewohnt unsauber. Der City-Kapitän konnte das Spiel nicht lenken und nicht ankurbeln.

    Gnabry:

    Glücklos wie beim FC Bayern. In der Form kein Kandidat für die WM-Startelf. Flick nahm ihn zur Halbzeit raus.

    Müller:

    Von Szalai beim Gegentor düpiert. Der Ersatz-Kapitän war offensiv ohne Wirkung. Ein ungefährlicher Kopfball (39.).

    Sané:

    Liess sich für mehr Ballbesitz oft zurückfallen, kam aber wie Gnabry nicht ins Tempo. Schuss aus spitzem Winkel (51.).

    Werner:

    Musste lange auf seine Grosschance warten. Scheiterte dann am Leipziger Club-Kollegen Gulacsi (56.).

    Kehrer:

    Kam zur zweiten Halbzeit. Guter Steckpass auf Müller (57.). Robust. Im Passspiel mit Licht und Schatten.

    Musiala:

    Der Bayern-Teenager kam 20 Minuten vor Ende für Sané. Spielte gleich einen schönen Pass. Mehr ging diesmal nicht.

    Havertz:

    Wie Musiala für die Schlussphase eingewechselt. Konnte den Ausgleich auch nicht mehr erzwingen.

    Nmecha:

    Am Ende setzte Flick ein paar Minuten auf ihn als Joker. Der Wolfsburger kam nicht zum Abschluss.

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