Ronaldinho

    «Der Zauberer ist zurück»: Ronaldinho wieder in Brasilien

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    Brasilien,

    Der frühere brasilianische Fussball-Star Ronaldinho und sein Bruder Roberto de Assis haben Paraguay verlassen und sind wieder in Brasilien.

    Konnte mit seinem Bruder wieder zurück nach Brasilien: Ronaldinho. Foto: Jorge Saenz/AP/dpa
    Konnte mit seinem Bruder wieder zurück nach Brasilien: Ronaldinho. Foto: Jorge Saenz/AP/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Ronaldinho, ehemaliger Profi unter anderem des FC Barcelona und des AC Mailand, verbrachte 32 Tage - inklusive seines 40.

    Die beiden kamen am internationalen Flughafen der Metropole Rio de Janeiro an, wie das brasilianische Fernsehen berichtete. «Der Zauberer ist zurück», rief ein Fan, Journalisten umringten Ronaldinho. Fast ein halbes Jahr hatten dieser und Assis im Gefängnis und in Hausarrest in einem Hotel in der paraguayischen Hauptstadt Asunción verbracht.

    Zwei Tage zuvor waren die Brüder gegen die Zahlung von rund 170.000 Euro aus dem Hausarrest entlassen worden. In einem Privatflugzeug kehrten sie nach Rio zurück. Die Stadt am Zuckerhut hatten Ronaldinho und Assis vor Gericht als ständigen Wohnort angegeben. Sollten sie diesen in den kommenden zwölf Monaten wechseln, müssen sie dies bei der paraguayischen Justiz melden.

    Der zweimalige Weltfussballer und Weltmeister von 2002 und sein Bruder waren kurz nach ihrer Einreise nach Paraguay Anfang März mit falschen paraguayischen Ausweisdokumenten erwischt worden. Nach Angaben von Ronaldinho hatten Geschäftspartner ihnen die Pässe bei ihrer Ankunft übergeben. Er habe nicht gewusst, dass die Ausweise illegal gewesen seien - diese Argumentation übernahmen auch die Verteidigung und schliesslich die Staatsanwaltschaft. Ronaldinhos Bruder dagegen habe darüber Kenntnis gehabt.

    Ronaldinho, ehemaliger Profi unter anderem des FC Barcelona und des AC Mailand, verbrachte 32 Tage - inklusive seines 40. Geburtstags - im Gefängnis. Im April wurden er und Assis gegen eine Kaution von umgerechnet 1,47 Millionen Euro in den Hausarrest entlassen. Seitdem hatten sie im Hotel das weitere Verfahren abgewartet.

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