Fribourg-Gottéron: Sorgen um Club-Legende Julien Sprunger
Im dritten Halbfinal-Spiel schlägt Fribourg-Gottéron Servette, verliert aber Julien Sprunger. Die Club-Legende wird unglücklich zwischen den Beinen getroffen.
00:00 / 00:00
Das Wichtigste in Kürze
- Julien Sprunger muss beim 2:1-Heimsieg seiner Fribourger in Spiel 3 vorzeitig vom Eis.
- Nach einem Check wird er mit dem Schlittschuh zwischen den Beinen getroffen.
- Jetzt bangt Gottéron um die Club-Legende – kann er schon am Freitag wieder dabei sein?
- Der 40-Jährige träumt in der letzten Saison seiner Karriere vom ersten Meistertitel.
Fribourg-Gottéron feiert in Spiel 3 gegen Servette einen wichtigen Sieg: Durch einen 2:1-Erfolg legen die Drachen in der Playoff-Halbfinal-Serie wieder vor.
Während der Partie verlieren die Fribourger ausgerechnet Club-Legende Julien Sprunger. Der 40-Jährige, der nach der Saison die Karriere beenden wird, muss im Mitteldrittel verletzt vom Eis. Auch im letzten Abschnitt kehrt er nicht zurück.
Eigener Check führt zu bitterer Verletzung
Bitter: Der Sturm-Routinier verletzt sich bei einem eigenen Check. Er bringt Gegenspieler Giancarlo Chanton aus dem Gleichgewicht, kriegt dadurch aber dessen Schlittschuh ab. Sprunger wird unglücklich zwischen den Beinen getroffen und geht gekrümmt in die Kabine.

Darüber, wie schlimm die Verletzung wirklich ist, macht der Club keine Angaben. Es bleibt abzuwarten, ob Sprunger schon am Freitagabend (20 Uhr) in Genf wieder dabei sein kann.
Beendet Club-Legende Karriere mit Meistertitel?
Klar ist: Am Ende der laufenden Saison beendet Sprunger nach 24 Jahren und mehr als 1000 Spielen für Fribourg-Gottéron seine glorreiche Karriere. Erst einmal (2013 gegen den SCB) stand Sprunger im Playoff-Final. Nun fehlen Fribourg gegen Servette noch zwei Siege.

Schmerzhaften Zwischenfällen zum Trotz: Sprungers Traum, die Karriere mit dem ersten Fribourger Meistertitel zu beenden, lebt weiter.








