Fribourg-Gottéron: Sogar die Verletzten feiern in Schlittschuhen
Fribourg-Gottéron ist Meister der National League. Auch Sandro Schmid und Andrea Glauser feiern in voller Montur mit – obwohl sie eigentlich verletzt sind.

Das Wichtigste in Kürze
- Fribourg-Gottéron feiert den ersten Meistertitel in der Vereinsgeschichte.
- Die am Knie verletzten Sandro Schmid und Andrea Glauser sind schon auf dem Eis mittendrin.
- Schmid montiert die Schlittschuhe: «Man wird nur einmal ein erstes Mal Schweizer Meister.»
Fribourg ist im Freudentaumel: Erstmals in der Clubgeschichte ist Fribourg-Gottéron Schweizer Meister. Die Stadt und der ganze Kanton sind in Feierlaune – Captain Julien Sprunger nach seinem letzten Karriere-Spiel sowieso.
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Mittendrin sind auch Spieler, die eigentlich verletzt sind. Mit Sandro Schmid und Andrea Glauser verpassten zwei wichtige Akteure die Playoff-Final-Serie. Beide haben sich im Vorfeld am Knie verletzt. Trotzdem sind sie in Davos in voller Montur auf dem Eis.
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Sie haben die Schlittschuhe ins Bündnerland mitgenommen und jubeln nach dem Siegtor von Wallmark mit den Teamkollegen auf dem Eis. Beim Feiern sind Schmid und Glauser wieder mitten im Geschehen. Von Krücken keine Spur.
Schmid: «Erstes Mal Meister – müssen Vollgas geben»
«Man wird nur einmal ein erstes Mal Schweizer Meister. Also müssen wir Vollgas geben», erklärt Schmid den «Freiburger Nachrichten». Erstmals seit seiner Verletzung am 9. März gegen den SCB trägt der 25-Jährige aus Murten wieder Schlittschuhe.

Er sagt: «Schlussendlich war ich 52 Partien mit dabei, in den Playoffs halt nicht. Es ist nicht das Gleiche wie auf dem Eis, gleichwohl bin ich Teil der Mannschaft. Genau wie das Team und Julien bin ich Meister, das ist das Wichtigste.»
Auch für Andrea Glauser ist der Gewinn des Titels ein spezieller Erfolg. Der 30-Jährige verlor in den letzten beiden Jahren mit Lausanne jeweils im Playoff-Final. Nach seinem Wechsel zu Fribourg-Gottéron gibt es nun das Happy End – wenn auch als Zuschauer.

Die Heim-WM werden die beiden Silberhelden des Vorjahres wohl verpassen. Durch die Meister-Premiere mit Fribourg-Gottéron endet ihre Saison feiernd in Schlittschuhen trotzdem positiv.








