Fribourg-Gottéron: Doppelter Crosscheck kostet sie fast den Sieg
Fribourg-Gottéron hat mit einem Sieg in Spiel 6 eine «Belle» gegen Rappi erzwungen. Ein doppelter Crosscheck von Nemeth sorgt jedoch für Stirnrunzeln.
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Das Wichtigste in Kürze
- Patrik Nemeth kassiert fünf Minuten vor Schluss eine Spieldauer nach Doppel-Crosscheck.
- Rapperswil spielt danach mehrfach in doppelter Überzahl, bleibt aber ohne Treffer.
- Fribourg gewinnt 3:1 und erzwingt die entscheidende «Belle» in Spiel 7.
Fünf Minuten vor Schluss schien alles angerichtet für Fribourg-Gottéron. Die Freiburger führten mit 3:1, die Zeit lief gegen die Lakers. Doch dann leistete sich Patrik Nemeth einen folgenschweren Aussetzer. Der Verteidiger verteilte gleich zwei harte Crosschecks und kassierte dafür eine Spieldauer-Disziplinarstrafe.
Die Aktion war völlig unnötig – und hätte seinem Team beinahe den Sieg gekostet. Kurz nach Nemeths Ausschluss traf auch noch Samuel Walser einen Lakers-Spieler mit dem Stock im Gesicht. Plötzlich musste Fribourg während zwei Minuten in doppelter Unterzahl bestehen.
Rapperswil-Jona warf nun alles nach vorne. Die Lakers erhöhten den Druck massiv, ersetzten ihren Torhüter durch einen zusätzlichen Feldspieler und spielten zeitweise erneut mit doppelter Überzahl. Doch trotz Dauerdruck wollte weder der Anschlusstreffer noch der Ausgleich gelingen.
So brachte Fribourg-Gottéron den knappen Vorsprung trotz Nemeths folgenschwerem Aussetzer über die Zeit. Mit dem 3:1-Sieg gleicht Fribourg die Serie zum 3:3 aus. Am Mittwoch kommt es in Freiburg zur entscheidenden «Belle» um den Halbfinal-Einzug.











