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    Schachtjor Donezk reicht Beschwerde bei EU-Kommission ein

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    Ukraine,

    Nach der abgewiesenen Berufung vor dem Cas reicht Donezk bei der EU-Kommission Beschwerde gegen den Fussball-Weltverband ein. Die Ukrainer sehen sich durch die FIFA massiv benachteiligt.

    Schachtjor Donezk legt bei der EU-Kommission Beschwerde gegen die FIFA ein.
    Schachtjor Donezk legt bei der EU-Kommission Beschwerde gegen die FIFA ein. - Monika Skolimowska/dpa/Symbolbild

    Schachtjor Donezk hat bei der EU-Kommission eine Beschwerde gegen den Fussball-Weltverband FIFA wegen der laufenden Aussetzung der Arbeitsverträge von internationalen Spielern und Trainern eingereicht.

    Die Massnahmen der FIFA würden gegen das Wettbewerbsrecht der Europäischen Union verstossen, den ukrainischen Vereinen den Zugang zum Transfermarkt verwehren sowie den fairen und demokratischen Markt verzerren, hiess es in einer Vereinsmitteilung.

    Die FIFA könne und dürfe sich nicht in Vertragsverhältnisse einmischen, an denen sie nicht beteiligt sei. «Wir erwarten von der Europäischen Kommission, dass sie den extremen finanziellen Druck versteht, dem unser Club durch das Vorgehen der FIFA ausgesetzt ist», hiess es weiter.

    Die FIFA hatte im Zuge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine ausländischen Spielern und Trainern die Aussetzung ihrer Verträge möglich gemacht. Dagegen waren Schachtjor und acht russische Clubs im Januar mit ihren Berufungsverfahren vor dem Internationalen Sportgerichtshof Cas gescheitert. Donezk wollte von der FIFA eine Entschädigung von 50 Millionen Euro. Nach der Entscheidung durch die FIFA hätten viele internationale Spieler den Club ablösefrei verlassen, hatte Schachtjor argumentiert.

    Die FIFA hatte im vergangenen Juni die Massnahme vom März verlängert. Nachdem sie zunächst nur für den Rest der vergangenen Saison gegolten hatte, ist sie nun bis zum Ende dieser Saison gültig.

    Die überzogenen Massnahmen der FIFA hätten zu massiven Einnahmeeinbussen aus Spielertransfers und zu einer Verringerung der wesentlichen Einnahmen des Clubs in Höhe von rund 40 Millionen Euro geführt, hiess es in dem Schreiben weiter. Die Verlängerung der FIFA-Entscheidung bis Juni 2023 ist nach Ansicht von Donezk rechtswidrig. Zudem bestehe ein hohes Risiko für eine weitere Verlängerung bis zum Juni 2024.

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