Gräfe über Trainer-Verwarnungen: «Ändert nicht viel»

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Deutschland,

Bundesliga-Schiedsrichter Manuel Gräfe hat nach der Kritik einiger Trainer wegen der geplanten Einführung von Gelbsperren besänftigt.

Bundesliga-Schiedsrichter Manuel Gräfe besänftigt die Trainer. Foto: Daniel Reinhardt
Bundesliga-Schiedsrichter Manuel Gräfe besänftigt die Trainer. Foto: Daniel Reinhardt - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Gleichzeitig hält der 45-Jährige die geplante Sperre für die Trainer nach drei Gelben Karten für nicht falsch.

«Ich bin sicher, es wird sich nicht viel ändern», sagte der Berliner am Rande der «Meisterfeier» des Magazins «11 Freunde»: «Die Trainer brauchen keine Sorge zu haben, dass alle überziehen. Es ist alles recht kategorisiert, aber es bleibt auch Raum für Fingerspitzengefühl.»

Gleichzeitig hält der 45-Jährige die geplante Sperre für die Trainer nach drei Gelben Karten für nicht falsch. «Meistens ist ja alles in Ordnung», sagte Gräfe: «Aber wenn jemand öfter negativ auffällt, muss er vielleicht auch mal über seine Vorbild-Funktion nachdenken.»

Die Deutsche Fussball Liga berät bei der Generalversammlung am 21. August in Berlin über den genauen Umgang mit der vom Weltverband FIFA eingeführten Regel. Düsseldorfs Trainer Friedhelm Funkel hatte diese als «grössten Schwachsinn aller Zeiten» bezeichnet.

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